24. Februar 2016, 13:51
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

A380: Airbus sieht Gewinnschwelle erreicht

Nach schwierigen Jahren für den Großraumflieger A380 und umfassenden Investitionen sieht die Airbus Group bei dem Programm im operativen Geschäft erstmals die Gewinnschwelle erreicht.

Shutterstock 335969120 in A380: Airbus sieht Gewinnschwelle erreicht

2016 will Airbus 650 Verkehrsjets ausliefern, im vorigen Jahr war mit 635 bereits ein Rekord erzielt worden.

“Manchmal braucht man etwas Geduld”, sagte Vorstandschef Tom Enders in London. Das Flaggschiff werde nun profitabel ausgeliefert – “und sicher nicht nur 2015”. Finanzvorstand Harald Wilhelm bezeichnete die Gewinnschwelle des A380 als “sehr wichtig”.

Eine starke Flugzeugsparte sicherte der Airbus Group im Jahr 2015 Rekordaufträge und mehr Gewinn. Das Ergebnis stieg um 15 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro, wie Enders berichtete. Die Zunahme verdankte Airbus einer niedrigeren Steuerlast, dem Verkauf von Anteilen am französischen Luftfahrtkonzern Dassault sowie der Tatsache, dass die Probleme mit der verspäteten A400M mit 290 Millionen Euro nicht so stark zu Buche schlugen wie im Vorjahr.

Das Unternehmen erhöhte den Umsatz um sechs Prozent auf 64,5 Milliarden Euro, 11,5 Milliarden Euro davon entfielen auf den Rüstungsbereich. Kerngeschäft bleiben die Verkehrsflugzeuge mit einem Umsatz von 45,9 Milliarden Euro (plus acht Prozent).

Orderbuch soll anwachsen

Trotz zunehmender Auslieferungen dürfte der Gewinn im laufenden Jahr stagnieren, kündigte Enders an. Die Kunden des Flugzeugbauers befänden sich unter anderem wegen des niedrigen Ölpreises in einer guten Lage, auch deswegen sei er “zuversichtlich für die Zukunft”. Das Ölpreis-Tief macht auch Kerosin billiger.

2016 will Airbus 650 Verkehrsjets ausliefern, im vorigen Jahr war mit 635 bereits ein Rekord erzielt worden. Auch das Orderbuch soll anwachsen. Aktuell stehen dort konzernweit Aufträge im Wert von gut einer Billion Euro.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

80 Prozent: Leistungsquote in der BU gestiegen

Der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) hat die neue Leistungsquotenstatistik in der Berufsunfähigkeitsversicherung veröffentlicht. Gegenüber dem Vorjahr verkürzte sich die Bearbeitungszeit von 110 auf 106 Tage. Insgesamt wurden 80 Prozent aller Anträge bewilligt, nach 79 Prozent ein Jahr zuvor.

mehr ...

Immobilien

Verlängertes Baukindergeld ist eines der bekanntesten Fördermittel

Zwei Jahre nach Einführung zeigt eine aktuelle Studie: Das Baukindergeld gehört zu den bekanntesten Fördermitteln in Deutschland. Laut einer repräsentativen Erhebung von Statista im Auftrag der Interhyp AG kennen 59 Prozent der Deutschen das Baukindergeld, für das der Förderzeitraum gerade um drei Monate bis Ende März 2021 aufgrund der Corona-Pandemie verlängert wurde.

mehr ...

Investmentfonds

Nachhaltiges Investieren: Versicherer auf Kurs?

Die Integration von ESG-Faktoren (Environment, Social, Governance) bei der Kapitalanlage deutscher Versicherungsunternehmen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dies geht aus einer aktuellen Studie des europäischen Assetmanagers Candriam und der Versicherungsforen Leipzig hervor. Was die größten Herausforderungen beim Thema ESG sind.

mehr ...

Berater

Finanzstark ins digitale Zeitalter

Home-Office, Online-Handel, E-Business – nur einige Begriffe, die für den fundamentalen Wandel in der Unternehmenslandschaft stehen. Ein Wandel, der zwar schon vor Corona begann, aber durch die Pandemie eine neue Dynamik erreicht hat. Gastbeitrag von Dirk Oliver Haller, DFT Deutsche Finetrading 

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...