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14. Juni 2016, 08:00
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Finanzdienstleister in der Vertrauenskrise

Nur ein Drittel aller Deutschen vertraut Finanzunternehmen, so eine aktuelle Studie. Im internationalen Vergleich bildet die deutsche Finanzbranche damit das Schlusslicht der insgesamt 28 untersuchten Länder. Ein Lichtblick: Das Vertrauen der Bundesbürger in die Unternehmen hat in den letzten Jahren zugenommen.

Finanzdienstleister in der Vertrauenskrise

32 Prozent der Bundesbürger halten den Finanzsektor für vertrauenswürdig. Das ist ein Ergebnis der Studie “Edelman Trust Barometer 2016”, für die im Auftrag der Communications Marketing Agentur Edelman zwischen dem 13. Oktober und 16. November 2015 in 28 Ländern jeweils über 1.000 Personen befragt wurden.

Dass Vorstände und Geschäftsführer von Banken und anderen Finanzunternehmen in Deutschland ihrer Aufgabe gerecht werden, glaubt ebenfalls nur jeder Dritte (32 Prozent). Damit ist die deutsche Finanzbranche das Schlusslicht unter den insgesamt untersuchten 28 Ländern.

Vertrauen in Finanzbranche nimmt zu

Im nationalen Branchenvergleich schneiden Finanzdienstleister ebenso schlecht ab. Am vertrauenswürdigsten schätzen die Deutschen den Technologiesektor (63 Prozent), gefolgt von der Lebensmittelindustrie (57 Prozent) und der Telekommunikationsbranche (50 Prozent) ein.

Im Vergleich zum Vorjahr ist das Vertrauen der Bundesbürger in die Fiannzbranche der Studie zufolge allerdings um sieben Prozentpunkte gestiegen.

Auch der Blick auf die langfristige Entwicklung könnte die einheimischen Finanzdienstleister trösten. So konnte sich die Branche in den letzten fünf Jahren um 15 Prozentpunkte verbessern und mehr Vertrauen zurückgewinnen als jede andere Branche. (jb)

Foto: Shutterstock

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