23. Mai 2016, 08:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Robo-Advisor: Sutor Bank kooperiert mit Growney

Das Berliner Robo-Advisor-Startup Growney ist bereits das vierte Fintech, das mit der Hamburger Sutor Bank in den Markt startet. Wie die Privatbank mitteilt, nutzt Growney als erstes Unternehmen die Partnerschnittstellen (API) zu der von der Sutor Bank selbst entwickelten Anlage-Software.

Robo-Advisor: Sutor Bank kooperiert mit Growney

Die Sutor Bank kooperiert mit dem Robo-Advisor Growney.

Bislang kooperiert die Sutor Bank bereits mit den Fintechs Fairr.de, Zinspilot und Finreach. Die Sutor Bank hat für Fintechs sowohl seine Anlage-Plattform als auch das Core-Banking-System per API zugänglich gemacht.

Fintechs ohne Banklizenz können Sutor-Software nutzen

Durch die Anlage-API können Fintechs ohne eigene Banklizenz auf die Software zugreifen, und mit ihrer Hilfe individuelle Geschäftsmodelle rund um Sparen und Investieren umsetzen. Growney nutzt die Schnittstelle, um auf der eigens entwickelten Plattform fünf Anlage-Portfolios mit jeweils unterschiedlicher Gewichtung von Aktien- und Anleihen-ETFs anzubieten.

“Mit Growney haben wir das erste Startup über unsere neue Anlage-Schnittstelle angeschlossen – ein Weg, der jetzt auch anderen Partnern zur Verfügung steht”, erklärt Robert Freitag, Geschäftsführer der Sutor Bank.

Sutor Bank rechtlich und technisch verantwortlich

In der Kooperation mit Growney trägt die Sutor Bank demnach sowohl rechtlich als auch technisch die Verantwortung für das Angebot. Die Kundenoberfläche von Growney führt eigene Geschäftsprozesse wie Postident, Postfach, Vertragsabschluss, Auftragsannahme und Reporting zusammen und nutzt anschließend die Anlage-Plattform, um ETF-basierte Einmalanlagen inklusive Ratensparverträge zu verwalten.

Die Sutor Bank führt die Depots und wickelt im Auftrag der Growney-Kunden die Transaktionen ab. Technische Basis hierfür ist die von der Sutor Bank selbst entwickelte Anlage-Plattform “SUTORWin”.

“Die Sutor Bank hat für growney eine hohe Bedeutung als operativer Partner. Mit der Sutor Bank konnten wir unsere Vorstellungen sowohl hinsichtlich der Kommunikation mit den Kunden als auch mit Blick auf die Anlagestrategie passgenau umsetzen”, sagt Gerald Klein, Gründer und Geschäftsführer von Growney. (jb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Ruhestand: Wohin mit den Rücklagen?

Einer aktuellen Umfrage der Postbank zufolge haben sich 62 Prozent der deutschen Rentner ein finanzielles Polster für den Lebensabend aufgebaut. Wie legt man diesen Vorrat im Alter am besten an und wie verbraucht man ihn sinnvoll?

mehr ...

Immobilien

Baubranche: Boom setzt sich fort – Genehmigungen stagnieren

Im deutschen Bauhauptgewerbe geht die gute Konjunktur weiter. Trotz eines leichten Rückgangs im Vergleich zum Januar registrierten die Betriebe im Februar den höchsten jemals gemessenen Neuauftragswert für diesen Monat.

mehr ...

Investmentfonds

EY: Dax-Konzerne verdienen insgesamt weniger

Die Konjunkturabkühlung hinterlässt Spuren in den Bilanzen der deutschen Börsenschwergewichte. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY.

mehr ...

Berater

“Kaiser ohne Kleider”: Kritik an Scholz nach geplatzter Fusion

Für Olaf Scholz (SPD) ist es eine mehr als unangenehme Nachricht: Die Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank ist geplatzt – ein Projekt, für das sich der Finanzminister ungewöhnlich weit aus dem Fenster gelehnt hatte.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin untersagt Direktinvestments in Paraguay

Die Finanzaufsicht BaFin hat drei Angebote von Vermögensanlagen in Deutschland über den Kauf, die Pflege sowie die Verwertung von Edelholzbäumen untersagt. Anbieter ist die NoblewoodGroup.

mehr ...

Recht

WhatsApp-Party-Einladung kann teuer werden

Bereits zum zweiten Mal hatte ein Jugendlicher per WhatsApp zu einer großen Grillparty aufgerufen. Leider spielte die Polizei da nicht mit und unterband die Veranstaltung auf einem Grillplatz im Landkreis Heilbronn. Zudem kündigte die Beamten an, den finanziellen Aufwand für ihren aufwändigen Einsatz dieses Mal in Rechnung zu stellen. Für die Eltern dürfte der Spaß teuer werden, denn die Privathaftpflicht zahlt nicht.

mehr ...