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28. September 2017, 17:22
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Marenave kämpft weiter

Die ursprünglich für Ende September 2017 vorgesehene Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2016 der Marenave Schiffahrts AG wird sich voraussichtlich um einige Wochen verschieben.

Marenave People GL-Presse01 RGB-Kopie in Marenave kämpft weiter

Marenave-Vorstand Ole Daus-Petersen will ein “alternatives Zukunfts- und Kapitalerhöhungskonzept” erarbeiten.

Hintergrund seien zum einen verzögerte Abschlusserstellungsarbeiten im Zusammenhang mit der vergangenen Hauptversammlung, die den ursprünglichen Zeitplan im Nachhinein als zu ambitioniert erkennen ließen, teilt das Unternehmen mit.

Außerdem wirke sich das Nicht-zustande-Kommen der ehemals bestandenen Investorenvereinbarung aus, auf welcher unter anderem zuvor bereits die Annahme der Unternehmensfortführung für den Jahres- und Konzernabschluss 2015 basierte.

Auf der Hauptversammlung am 15. September hatte sich die Ernst Russ AG (ehemals HCI Capital) gegen Vorschläge des Vorstands und des damaligen Aufsichtsrats durchgesetzt. Damit war auch ein Finanzierungskonzept mit der DEVK Versicherung und der Reederei Offen geplatzt.

Neuer Termin: 3. November

Der Jahresabschluss 2016 soll nun am 3. November veröffentlicht werden. In Abstimmung mit dem sich aktuell neu formierenden Aufsichtsrat werde in den kommenden Wochen nun ein alternatives Zukunfts- und Kapitalerhöhungskonzept erarbeitet, so Marenave.

Dieses sei nicht nur für eine valide Annahme der Unternehmensfortführung der Gesellschaft für Zwecke der Rechnungslegung relevant, sondern soll den Aktionären – zusammen mit einem dann testierten Jahres- und Konzernabschluss für das Jahr 2016 – auf der kommenden Hauptversammlung vorgelegt werden.Vorstand und Aufsichtsrat der Marenave seien bemüht und zuversichtlich, diesen Prozess noch im laufenden Jahr 2017 abschließen zu können.

Marenave war 2006 von dem damaligen Emisionshaus König & Cie. und der HSH Nordbank konzipiert und als erste Schiffs-Aktiengesellschaft an die Börse gebracht worden, geriet jedoch im Zuge der Schifffahrtskrise in Turbulenzen. (sl)

Foto: Marenave

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