27. August 2019, 13:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Bröning: The trend is your friend

Nach vielen eher bitteren Jahren scheint bei Gold und auch bei Goldminen die Trendwende eingeläutet worden zu sein. Zwischen 2011 und 2015 war der Preis für das Edelmetall von gut 1.900 USD um über 40 Prozent auf 1.085 USD gefallen und brachte in den Folgejahren allenfalls Zwischenerholungen zustande. Seit Spätsommer 2018 steht der Markt nun Kopf. Die Bröning-Kolumne

Pressebild GL Tim Broening-1 in Bröning: The trend is your friend

Tim Bröning, FondsFinanz

Zuletzt notierte der Goldpreis mit über 1.500 USD pro Unze auf einem Sechsjahreshoch. Und wie das in unserer Branche nun einmal so ist, halten vor allem gut gelaufene Anlageklassen Einzug in den Medien – meist nachdem die Rallye gestartet ist. In Zeitungen und Anlegermagazinen überschlugen sich jüngst die positiven Meldungen, teilweise mit fünfstelligen Kurszielen.

 

An dieser Stelle sei auf meine frühzeitigen Aussagen hinsichtlich der bevorstehenden, starken Erholung der Edelmetalle hingewiesen (z. B. im Mai 2018 und März 2019). Was aber ist seither passiert? Und noch viel wichtiger: Ist die Erholung dieses Mal von Dauer?

Weltweit betreiben die Notenbanken eine zunehmend expansive Geldpolitik. Nachdem von 2015 bis 2018 in den marktbestimmenden USA die Leitzinsen auf 2,25 bis 2,5 Prozent erhöht wurden und zehnjährige US-Staatsanleihen noch im Oktober 2018 in der Spitze mit 3,25 Prozent rentierten, folgte in diesem Jahr die Kehrtwende.

Jerome Powell, Präsident der US-Notenbank FED, zeigte sich offen für Zinssenkungen. Durchgeführt hat er diese schließlich am 31. Juli, indem er den US-Leitzins um 25 Basispunkte senkte. Der 2015 gestartete Zinserhöhungszyklus der FED war damit Geschichte. Die EZB begibt sich währenddessen auf einen ähnlichen Weg, wenngleich es in der Eurozone seit der Finanzkrise keine Zinserhöhungen gab.

 

Seite 2: Wer vom Allzeithoch des Goldkurses noch profitiert

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Nach Bundestag stimmt auch Bundesrat für die Grundrente

Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat der Grundrente zugestimmt, durch die kleine Renten von rund 1,3 Millionen Menschen aufgebessert werden sollen.

mehr ...

Immobilien

Trotz Corona ins Eigenheim: Was Immobilieninteressenten jetzt beachten sollten

Das eigene Zuhause ist wichtiger denn je: Selten zuvor waren die Menschen so viel zuhause wie jetzt in der Corona-Krise. Die eigenen vier Wände sind für viele zum Schutzraum geworden. Hier verbringen sie Zeit mit der Familie, arbeiten im Home-Office oder bringen ihren Kindern Mathe und Deutsch bei. „Die Corona-Pandemie mit all ihren Einschränkungen des Alltags hat in vielen Menschen den Wunsch nach Wohneigentum gestärkt“, sagt Roland Hustert, Geschäftsführer der LBS Immobilien NordWest.

mehr ...

Investmentfonds

Ermittlungen gegen Wirecard-Manager auch wegen Untreueverdachts

Im Skandal um fehlende Milliarden beim Dax-Konzern Wirecard ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft nach Informationen der “Süddeutschen Zeitung” nun auch wegen Untreueverdachts gegen den Ex-Vorstandschef und weitere Manager.

mehr ...

Berater

Soli-Umfrage: Mehrheit der Deutschen erwägt Soli-Ersparnis in Altersvorsorge zu investieren

Willkommener Geldsegen für eine finanziell selbstbestimmte Zukunft: Die Deutschen begrüßen die „Soli-Abschaffung“ und erwägen die Ersparnis für die eigene Altersvorsorge einzusetzen. Das geht aus einer von Swiss Life Select in Auftrag gegebenen repräsentativen YouGov-Studie mit 2.048 Personen hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Immer weniger Deutsche wollen reich werden

Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen findet es erstrebenswert, reich zu sein. Gleichzeitig werden die Chancen auf ein hohes Vermögen immer schlechter eingeschätzt – auch wegen Corona. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK für die “4. Reichtumsstudie” des Private-Equity-Spezialisten RWB Group.

mehr ...

Recht

Wirecard-Skandal – Wirtschaftsprüfer im Auge des Sturms

Der Bilanzskandal um den mittlerweile insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard hat Anleger Milliarden gekostet. Mittlerweile steht auch der zuständige Wirtschaftsprüfer EY im Fokus. Der Prozessfinanzierer Foris AG arbeitet mit führenden Bank- und Kapitalrechtskanzleien an gemeinsamen Lösungen.

mehr ...