11. September 2019, 09:00
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Der Megatrend Cloud-Computing verheißt Wachstum inmitten von Unsicherheit

Die globalen Märkte warten mit angehaltenem Atem auf die nächste Ankündigung der Zentralbank oder den nächsten Tweet des US-Präsidenten. Brexit oder die Umbrüchen in der italienischen Regierung sind nur zwei Entwicklungen, die wenig Beachtung finden. Welche Risiken Investoren nun bevor steht. Ein Kommentar von Christopher Gannatti, Head of Research, WisdomTree Europa.

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Dem Analysehaus IDC zufolge wird die weltweite Datenmenge bis 2025 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 61 Prozent von 33 Zettabyte auf 175 Zettabyte anwachsen.

Daten sind das neue Öl

Nur kurz am Rande: ein Zettabyte entspricht einer Billion Gigabyte. Im Jahr 2025 werden voraussichtlich 49 Prozent dieser Daten in der öffentlichen Cloud gespeichert sein.

Wenn man also davon ausgeht, dass die Zunahme der Datengenerierung unvermindert anhält, sollte dieses Wachstumspotenzial der Cloud Realität werden – unter Umständen sogar völlig unabhängig von den wirtschaftlichen Wachstumsbedingungen.

Die Auswirkungen sehen wir bereits jetzt an den 10 Top-Unternehmen des S&P 500-Index: Die fünf in Bezug auf die Marktkapitalisierung größten Unternehmen beschäftigen sich alle ausführlich mit Daten. Einige sammeln Daten sogar über „kostenlose“ Dienste, wie beispielsweise über den E-Mail-Dienst Gmail oder über Facebook.

Die fünf größten Unternehmen weisen eine Marktkapitalisierung von mehr als 4 Billionen US-Dollar auf. Davon hat allein Microsoft über 1 Billion US-Dollar erzielt. Apple und Amazon haben in der jüngsten Vergangenheit ebenfalls jeweils die Marke von 1 Billion US-Dollar weit hinter sich gelassen.

Unternehmen und Kunden gehen mit Daten heute anders um

In den vergangenen fünfzehn Jahren hat sich die Einstellung zu diesen Daten weltweit grundlegend verändert. Es gab eine Zeit, in der Einzelpersonen ausschließlich von ihren physischen Festplatten abhängig waren – und möglicherweise von Backups –, um alles zu speichern, was sie speichern wollten.

Musik oder Filme sind gute Beispiele dafür, wie die gleichen Inhalte, die früher nur auf physischen Discs und Playern erhältlich waren, jetzt auf verteilten Plattformen mit Login und monatlicher Gebühr verfügbar sind.

 

Seite 2: Über die Möglichkeiten der Cloud

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