Deka-Chefvolkswirt: Deutschland lebt von der Substanz

Deka-Chefvolkswirt: Deutschland lebt von der Substanz

Mit deutlichen Worten hat der Chefvolkswirt der Deka-Bank, Ulrich Kater, die wirtschaftspolitische Bilanz der Bundesregierung kritisiert. “Deutschland lebt zurzeit gut, aber es lebt von der Substanz. Und die Substanz wird langsam dünn”, sagte Kater im Gespräch mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. Der wirtschaftliche Aufschwung der vergangenen Jahre gehe stark auf die Arbeitsmarktreformen unter Kanzler Gerhard Schröder zurück. “Es kann aber nie eine abschließende Reform geben, mit der alles endgültig geregelt ist”, sagte Kater.

US-Notenbank dürfte Erwartungen einer schnellen Zinssenkung enttäuschen

US-Notenbank dürfte Erwartungen einer schnellen Zinssenkung enttäuschen

Die US-Notenbank Fed dürfte die Erwartungen der Marktteilnehmer, die mit einer raschen Zinssenkung rechnen, enttäuschen. Dieser Auffassung ist Philippe Waechter, Chefvolkswirt des französischen Investmenthauses Ostrum Asset Management, einer Tochtergesellschaft von Natixis Investment Managers, in seinem Gastbeitrag.

5vor5 Finanz.News

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Fed-Zinssenkung am Mittwoch unwahrscheinlich

Fed-Zinssenkung am Mittwoch unwahrscheinlich

Die US-Notenbank Fed und ihr Präsident Jerome Powell stehen der Fondsgesellschaft Columbia Threadneedle Investments zufolge vor einer nicht beneidenswerten Aufgabe. Sie müssten entscheiden, mit welchen Maßnahmen sich die Wirtschaft am besten durch aktuelle und künftige Unwägbarkeiten im Welthandel steuern lasse. Ein Gastbeitrag von Dave Chappell, Senior Portfolio Manager, Fixed Income at Columbia Threadneedle Investments.

Turbulenzen hinter den Kulissen

Turbulenzen hinter den Kulissen

Brokerage-Anbieter sind für Privatinvestoren als Schnittstelle zu den Finanzmärkten wichtige Partner. Um die Kunden zu überzeugen und sich von den Mitbewerbern abzugrenzen sind immer wieder neue Entwicklungen nötig. Neben den neuen Möglichkeiten der Anlageberatung durch Robo-Advisor sind innovative Anlageprodukte der Schlüssel zum Erfolg. Es ist kein Geheimnis, dass Innovationen im Brokerage essenziell sind. Gastbeitrag von Manuel Heyden, Nextmarkets.

Eine neue Welt?

Eine neue Welt?

Lange Zeit hat sich Warren Buffett, einer der Gründer des Ansatzes des „Contrarian Investing“, gegen Technologieaktien verwehrt – inzwischen ist aber auch er dem Charme der GAFA (Google, Apple, Facebook, Amazon) erlegen. Mit dem Kauf von Amazon-Aktien im vergangenen Monat (2016 war er bei Apple eingestiegen) sorgte der Starinvestor einmal mehr für eine Überraschung und bisweilen für Verwirrung bei seinen Anhängern. Wie dies zu entscheiden ist, erläutert Olivier de Berranger, Chief Investment Officer bei La Financière de Echiquier, in seinem Gastbeitrag.

Bange Blicke auf die Notenbanken

Bange Blicke auf die Notenbanken

Die kommende Woche steht ganz im Zeichen der Zentralbanken: „Mit der Fed, der Bank of England und der Bank of Japan halten gleich drei der wichtigsten Notenbanken nächste Woche ihre Treffen ab“, schreibt Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers,  in seinem Gastbeitrag.

Nach Beyond Meat: Nachhaltige Börsengänge gehören der Zukunft

Nach Beyond Meat: Nachhaltige Börsengänge gehören der Zukunft

Neuemissionen an der Börse sind weltweit in vollem Gange. Zahlreiche Unternehmen in den USA, aber auch weltweit kommen neu auf den Markt. Darunter sind große Namen wie Uber, die bereits an die Börse gegangen sind, oder Beyond Meat, der Hersteller von pflanzlichen Eiweißprodukten. Auch, wenn letzter Name noch nicht so bekannt ist, fällt er Investoren bereits deutlich ins Auge, schreibt Craig Bonthron, Fondsmanager Kames Global Sustainable Equity Funds, in seinem Gastbeitrag.

Halver-Kolumne: Wenn die EU-Bürger die Lust am Zinssparen verlieren

Halver-Kolumne: Wenn die EU-Bürger die Lust am Zinssparen verlieren

Damit Euro-Staaten ihren Zins- und Tilgungsdienst problemlos fortsetzen können, setzt die EZB weiter alle Zins- und Liquiditätshebel in Bewegung. Doch der Preis ihrer guten Tat ist hoch. Ein Happy End wie im Märchen gibt es nicht, im Gegenteil.

Mehr Cash.

Tag des Ozeans – kein Feiertag

Tag des Ozeans – kein Feiertag

Am 8. Juni war der Tag des Ozeans. Eine Bestandsaufnahme unter der Wasseroberfläche von Vera Klöttschen, Ökoworld.

Können die Erträge von Bundesanleihen noch weiter sinken?

Können die Erträge von Bundesanleihen noch weiter sinken?

„Sie sind aktuell der Blitzableiter für die Ängste des Marktes“, sagt Gordon S. Brown, Co-Head of Global Portfolios bei der auf Anleihen spezialisierten Legg Mason-Tochtergesellschaft Western Asset Management, wenn er in seinem Kommentar über deutsche Bundesanleihen schreibt.

Golf von Hormus: Über Ursachen und Auswirkungen der anhaltenden Spannungen

Golf von Hormus: Über Ursachen und Auswirkungen der anhaltenden Spannungen

Im Golf von Hormus sind zwei Schiffe angegriffen worden. Dies berichten mehrere Nachrichtenagenturen übereinstimmend. Vor dem Hintergrund dieser erneut eskalierenden Situation auf der Straße von Hormus erläutert Nitesh Shah, Director Research beim auf ETPs spezialisierten Vermögensverwalter WisdomTree, in seinem Kommentar die Ursachen und die Auswirkungen der zunehmenden Spannungen.

Trump: Noch 18 Monate bis zur Wahl und die Chancen steigen

Trump: Noch 18 Monate bis zur Wahl und die Chancen steigen

In knapp 18 Monaten, am 3. November 2020, finden in den USA die nächsten Präsidentschaftswahlen statt. Wie hoch sind die Chancen, dass Donald Trump wiedergewählt wird und welche Auswirkungen würde das haben? Damit hat sich Paresh Upadhyaya, Direktor für Währungsstrategien und US-Portfoliomanager bei Amundi, in seinem Kommentar beschäftigt.

Das Ende der restriktiven Geldpolitik?

Das Ende der restriktiven Geldpolitik?

Werden die großen Zentralbanken ihre restriktiven Geldpolitiken beenden und was bedeutet das für Investoren? Mit dieser Frage beschäftigt sich Arif Husain, Head of International Fixed Income bei T. Rowe Price.

Die Tauben sind los

Die Tauben sind los

Risikoanlagen sind nach einer äußerst holprigen Entwicklung im Mai deutlich positiver in den Juni gestartet. Liegt dies an einer Beruhigung des Handelsstreits oder an der Verbesserung der makroökonomischen Daten? Im Grunde trifft beides nicht zu. Vielmehr sind unserer Meinung nach die Interventionen der Zentralbanken, wie schon seit Jahresbeginn, Haupttreiber der Erholung. In den vergangenen Tagen haben sie sich besonders aktiv oder zumindest wortreich gezeigt. Ein Kommentar vor Olivier de Berranger, Chief Investment Officer und Enguerrand Artaz, Fondsmanager La Financière de L‘Echiquier.

US-Hypothekenmarkt hat sich deutlich erholt und bietet Chancen für Anleger

US-Hypothekenmarkt hat sich deutlich erholt und bietet Chancen für Anleger

Während der globalen Finanzkrise von 2007 bis 2009 standen in den USA hypothekenbesicherte Wertpapiere (Mortgage-backed Securities, MBS) im Rampenlicht. Aufgrund dieser Erinnerungen betrachten einige Anleger diese Anlageklasse nach wie vor mit Skepsis. Allerdings hat sich der MBS-Markt seither stark weiterentwickelt und bietet Fixed-Income-Anlegern die Möglichkeit, eines ihrer aktuellen Hauptprobleme anzugehen – ein Umfeld, in dem traditionelle Anleihen sehr niedrige oder sogar negative Renditen abwerfen, so Tom Mansley, Investment Director bei GAM Investments, in seinem Kommentar.

Bremer Bund-Blaupause: Deutschland wird nicht untergehen

Bremer Bund-Blaupause: Deutschland wird nicht untergehen

Nun ist es so weit: Die erste grün-rot-rote Regierung soll nach dem Willen der Wahlverlierer in Bremen nun auch im Westen der Republik Realität werden. Auch wenn diese zunächst nicht zustande kommen sollte, so verdeutlicht die Entscheidung der Grünen Partei Bremens, unterstützt von der Grünen-Parteizentrale in Berlin, wohin die Reise bei der nächsten Bundestagswahl geht. Ein Kommentar von Michael Beck, Leiter Asset Management beim Bankhaus Ellwanger & Geiger AG. 

Emerging Markets: Warum Chinas Wachstum sinkt

Emerging Markets: Warum Chinas Wachstum sinkt

Das Wachstum in China wird sich abschwächen. Diese Meinung vertritt Peter Becker, Fixed Income Investment Director bei Capital Group, in seinem Gastbeitrag. Damit liege das Land im Gleichklang mit der weltweiten Entwicklung. Im vierten Quartal 2018 verringerte sich das Wachstum in China auf 6,4 Prozent und das scheine mehr Trend als kurzfristige Entwicklung zu sein.

Indien: Wo die Chancen für Anleger nach der Wahl liegen

Indien: Wo die Chancen für Anleger nach der Wahl liegen

Indiens Mammutwahl endete Mitte Mai mit Bestätigung der bestehenden Regierung. Die eingeleiteten Wirtschaftsreformen bleiben Haupttreiber des indischen Aktienmarkts, meint Hiren Dasani von Goldman Sachs Asset Management in seinem Kommentar.

Warum der Wachstumsmarkt Gesundheit Anlegerherzen höher schlagen lässt

Warum der Wachstumsmarkt Gesundheit Anlegerherzen höher schlagen lässt

Der medizinische Fortschritt mit neuen medizinisch-technischen Diagnose- und Behandlungsmethoden verändert den Gesundheitssektor massiv. Schlagzeilen machte zuletzt die Zulassung eines Medikaments zur Behandlung einer seltenen Erbkrankheit, das für die  Einmalanwendung 1,9 Millionen Euro kosten soll. Dieses Beispiel ist auch ein eindrucksvoller Beleg dafür, was mit Gen-Therapien heute alles möglich ist. Warum der Gesundheitssektor eine interessante Branche ist, erläutert Anne Marden, Fondsmanagerin der Global Healthcare-Strategie bei J.P. Morgan Asset Management, in ihrem Gastbeitrag.

Woran die Emerging Market-Rally 2019 noch scheitern könnte

Woran die Emerging Market-Rally 2019 noch scheitern könnte

Die derzeitige Marktstimmung gegenüber Schwellenländeranleihen (EM-Anleihen) lässt sich grob zweiteilen: in strukturelle und taktische Sichtweisen. Dieses Jahr begann damit, dass sich Marktteilnehmer sehr stark auf eine taktische Sichtweise konzentrierten – das Ergebnis der Handelsbeziehungen zwischen den USA und China, schreibt Alejandro Arevalo, Jupiter Asset Management, in seinem Gastbeitrag.

Handelsstreit: Castell’sche-Bank macht Portfolios wetterfest

Handelsstreit: Castell’sche-Bank macht Portfolios wetterfest

Die Fürstlich Castell’sche Bank erhöht die Durationen bei Renten in den USA aber auch in Europa und behält ihre ausgewogene Aktienquote für den Moment konstant. Angesichts des eskalierenden Handelskonflikts haben sich die Wirtschaftsaussichten eingetrübt und davon sollte das mittelfristige bis lange Ende der Renten weiter profitieren.

EZB hält an Nullzinspolitik fest

EZB hält an Nullzinspolitik fest

Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hielt sich bei der gestrigen Sitzung alle geldpolitischen Optionen offen. Die Zentralbank hob die Wachstumsprognose für die Europäische Union für dieses Jahr von 1,1 auf 1,2 Prozent an, während sich die weiteren Aussichten nicht wesentlich verschlechterten. Infolgedessen fiel der Ton der EZB etwas weniger gemäßigt aus, als erwartet. Ein Marktkommentar von Mondher Bettaieb, Head of Corporate Credit bei Vontobel Asset Management. 

Trauriges Jubiläum: Vor fünf Jahren führte EZB erstmals Negativzinsen ein

Trauriges Jubiläum: Vor fünf Jahren führte EZB erstmals Negativzinsen ein

Vor fünf Jahren, genau am 11. Juni 2014, senkte die Europäische Zentralbank (EZB) den Zinssatz für die Einlagenfazilität unter Null. Seither müssen europäische Geschäftsbanken für das Privileg, Geld bei der EZB anzulegen, bezahlen, anstatt Zinsen auf ihre Guthaben zu vereinnahmen. Welche Schlüsse lassen sich aus fünf Jahren Negativzinspolitik ziehen? Ein Kommentar von Holger Kindsgrab, Co-Head Rates bei der DWS.

DWS: Leitzins wird bis Mitte 2020 auf dem Niveau verharren

DWS: Leitzins wird bis Mitte 2020 auf dem Niveau verharren

Mario Draghi legt in der EZB-Sitzung das weitere Vorgehen bis zu seinem Ausscheiden fest. Eine Verbesserung ist nicht in Sicht – im Gegenteil: Die Niedrigzinsphase wird vermutlich ausgedehnt. Ein Kommentar von Johannes Müller, Head Macro-Research bei DWS.

 

Versicherungen

Nachfolgeplanung: Die Hoffnung ruht zu Unrecht auf dem Mitbewerber

Ein Drittel der Maklerbetriebe ist im Hinblick auf die eigene Altersversorgung auf den Verkauf des Betriebes angewiesen. Dessen ungeachtet haben 48 Prozent der Befragten noch keine Nachfolgeregelung geplant oder getroffen. Dies ist zentrales Ergebnis einer Studie zum Thema Unternehmensnachfolge in Maklerbetrieben, die die Versicherungsforen Leipzig gemeinsam mit den Maklerforen Leipzig und der Berufsakademie Dresden durchgeführt haben.

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Immobilien

Warum der Mietendeckel Mietern nicht hilft

Der Berliner Senat will den sogenannten Mietendeckel einführen, die Bestandsmieten also für fünf Jahre einfrieren. Es soll eine Antwort auf die kräftigen Mietpreissteigerungen der vergangenen Jahre sein, die vielen Berlinern zu schaffen machen – 84 % der Berliner Haushalte leben zur Miete. Ein Kommentar von Nedeljko Prodanovic, Geschäftsführer Stonehedge, zum Mietdeckel

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Investmentfonds

Doppelschlag von Fed und EZB

Auf der Pressekonferenz der US-Notenbank am vergangenen Mittwoch war die Ansage von Jerome Powell eindeutig: Sollte der Handelskrieg weiter schwelen und somit auch das Erreichen des Inflationsziels gefährden, stehe die Fed Gewehr bei Fuß, um die Zinsen erstmals seit 2008 zu senken. Noch deutlicher war die Kunde, welche die sogenannten Dots verbreiteten. Ein Kommentar von Felix Herrmann, Kapitalmarktstratege bei Blackrock.

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Berater

Banken schöpfen digitales Potential nicht aus

Capco, Management- und Technologieberatung mit Fokus auf die Finanzdienstleistungsbranche, veröffentlicht eine neue Studie zum Stand der Digitalisierung im Kreditgeschäft von Banken. Befragt wurden Kunden und Führungskräfte von mehr als 100 Kreditinstituten zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen über den Stand der Digitalisierung im Kreditgeschäft. Das Zeugnis für die Banken fällt dabei ernüchternd aus.

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Sachwertanlagen

P&R: Sehr positive Resonanz der Gläubiger auf den Vergleichsvorschlag der Insolvenzverwalter

Die Gläubiger in den Insolvenzverfahren der deutschen P&R Gesellschaften haben sehr positiv auf den Vergleichsvorschlag der Insolvenzverwalter reagiert. Bislang haben schon über 95 Prozent der Gläubiger bzw. deren anwaltliche Vertreter ihre Zustimmung zum Vergleich über die Forderungsfeststellung erklärt. Insgesamt wurden in den vier Insolvenzverfahren über 80.000 Schreiben an rund 54.000 Gläubiger verschickt.

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Recht

Versicherungspolicen: Wo es Steuern zurückgibt

In diesem Jahr verlängert sich erstmalig die Frist zur Abgabe der Steuererklärung auf den 31. Juli. Besonders Steuererklärungs-Muffel wird die zwei-monatige Fristverlängerung freuen. Dabei kann man mit den richtigen Tipps und Kniffen durchaus eine ganze Menge der gezahlten Steuern wiederbekommen. Dies gilt auch für die abgeschlossenen Versicherungspolicen.

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