Deutsche Wohnen forciert nachhaltiges Bauen

Foto: Deutsche Wohnen
Deutsche Wohnen Gruppe, Mecklenburgische Strasse, Wilmersdorf, Berlin, Deutschland | Verwendung weltweit

Die Deutsche Wohnen Gruppe ist neues Mitglied in der Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und setzt damit ihre Bestrebungen für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Gebäudesektor auch im Jahr 2021 fort.

Henrik Thomsen, Chief Development Officer (CDO) der Deutsche Wohnen SE: „Der Gebäudebestand muss bis 2050 nahezu klimaneutral werden. Damit das gelingt, müssen wir ganzheitlich und nachhaltig planen, bauen und bewirtschaften – ganz im Sinne der Ziele der DGNB. Wir stehen vor einem großen Neubauprogramm und werden unsere Bestände weiterhin umfangreich energetisch sanieren. Für lebenswerte und zukunftsfähige Quartiere sehen wir uns in der Verantwortung, dies nachhaltig zu tun.“

Verwendung des DGNB-Zertifikats

Die Deutsche Wohnen wird bei allen künftigen Neubauvorhaben die DGNB-Zertifizierung für nachhaltiges Bauen als Standard verwenden. Dabei wird der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes – von der Planung und dem Bau über die Nutzung bis hin zum späteren Rückbau – betrachtet.

Auch bei der Sanierung des vorhandenen Bestandes will die Deutsche Wohnen vorangehen und plant eine Zertifizierung für ihre großen Quartiere.  Thomsen: „Mit rund 165.000 Einheiten ist das ein enormer Hebel für mehr Nachhaltigkeit im Gebäudesektor“.

Johannes Kreißig, Geschäftsführender Vorstand DGNB e.V.: „Wir freuen uns, mit der Deutsche Wohnen eines der größten europäischen Immobilienunternehmen als Mitglied begrüßen zu dürfen. Mit ihren Vorhaben im Bereich der Gebäude- und Quartierszertifizierung geht die Deutsche Wohnen noch einen wichtigen Schritt weiter, indem sie ihre Bauaktivitäten von einem unabhängigen Qualitätssicherungs- und Prüfprozess begleiten lässt. Dies ist ein wichtiges Signal für mehr Transparenz und Qualität im Sinne der Nachhaltigkeit – auch an den Rest der Wohnungswirtschaft.“

Rücksicht auf vorhandene Baukultur

Nachhaltiges Bauen hat bereits eine lange Tradition bei der Deutsche Wohnen. Sowohl bei der Sanierung als auch beim Neubau legen die Deutsche Wohnen-Planer großen Wert auf nachhaltige Materialien, die Qualität der Architektur und nehmen Rücksicht auf die vorhandene Baukultur.

Im Ergebnis dessen erhielt das Wohnungsunternehmen bereits im vergangenen Jahr für den Neubau von vier Mehrfamilienhäusern in Massivholzbauweise in Elstal bei Berlin die höchste DGNB-Auszeichnung in „Platin“.

Für die Sanierung des 1970 erbauten Wohn- und Geschäftshauses Argentinische Allee 221 in Berlin konnte die Deutsche Wohnen 2018 erstmals die DGNB-Zertifizierung in Gold für ein Bestandsgebäude erreichen. Die Mitgliedschaft in der DGNB ist der nächste konsequente Schritt der gemeinsamen Zusammenarbeit beider Organisationen.

Investitionen von mehr als 5 Milliarden Euro in 10 Jahren

Die Deutsche Wohnen plant innerhalb der kommenden 10 Jahre Investitionen von mehr als 5 Mrd. EUR in den Neubau von Wohn-, Gewerbe- und Pflegeimmobilien. Insgesamt schafft das Unternehmen damit rund 15.000 neue Wohnungen und 265.000 m² Gewerbefläche vor allem in den Metropolregionen Berlin, Leipzig, Dresden, Hamburg sowie München, Stuttgart und Frankfurt am Main. 

Die DGNB setzt sich seit ihrer Gründung im Jahr 2007 für nachweislich gute Gebäude, lebenswerte Quartiere, kurzum für eine zukunftsfähige gebaute Umwelt ein. Ziel ist die Transformation des Bau- und Immobilienmarktes hin zu einem angemessenen Qualitätsverständnis als Grundlage für ein verantwortungsvolles, nachhaltiges Handeln.

Ökologie, Ökonomie und Soziales in Einklang bringen

Nachhaltiges Bauen bedeutet Ökonomie, Ökologie und Soziales in Einklang zu bringen. Neben dem ressourcen- und umweltschonenden Bauen selbst steht hier vor allem der künftige Nutzer im Fokus, also soziokulturelle und funktionale Aspekte. Das Nachhaltigkeitskonzept der DGNB geht sogar noch einen Schritt weiter: die Technik, der Prozess und der Standort spielen bei der Planung und dem Bau von Gebäuden eine wesentliche Rolle und fließen in das Zertifizierungsergebnis ein.

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