Project bringt weiteren Publikumsfonds für Ratenzahler

Neubau-Wohnblocks als Symbolbild für Project Projekte
Foto (Symbolbild): Shutterstock

Nach dem planmäßigen Platzierungsschluss des Vorgängerfonds zum 30. Juni 2021 startet der Anbieter Project ein neues Teilzahlungsangebot, also mit der Möglichkeit zur ratierlichen Einzahlung. Zielsetzung sind erneut Projektentwicklungen mit dem Schwerpunkt Wohungsbau.

In das Vorgängerangebot, den „Metropolen 19“, hatten Anleger Project zufolge mit über 1.100 Zeichnungen mehr als 28 Millionen Euro eingebracht. Das Anlegerkapital ist in mittlerweile 13 Immobilienentwicklungen mit einem Gesamtverkaufsvolumen von 418,1 Millionen Euro investiert, so Project. Der „Metropolen 21“ soll Anlegern ein vergleichbar breit diversifiziertes Portfolio bieten.

Im Fokus des Angebots steht der Wohnungsneubau unter anderem in den Metropolregionen Berlin, Hamburg, München, Nürnberg, Rheinland sowie Rhein-Main. Project zufolge wird der „Metropolen 21“ in mindestens zehn Immobilienentwicklungen in mindestens drei Metropolregionen investieren. „Der Wohnungsmarkt glänzt weiterhin durch außerordentliche Stabilität und nachhaltig attraktive Wertschöpfungsperspektiven. Mit ihren Teilzahlungen können Privatanleger an der Wertschöpfungskette moderner und bezahlbarer Immobilienentwicklungen im KfW 55-Standard an ausgewählten Metropolstandorten in guten Lagen teilnehmen“, unterstreicht Christian Grall, Geschäftsführer der Project Vermittlungs GmbH.

Erstmals auch Fremdkapital

Nicht zuletzt aufgrund der seit März dieses Jahres verbindlichen EU-Offenlegungsverordnung komme dem Thema Nachhaltigkeit (ESG) auch beim neuen Project-AIF besondere Bedeutung zu. Neben den bei Project längst üblichen energieeffizienten Entwicklungen nach KfW 55-Standard würden in Zukunft neben ökologischen Sachverhalten wie die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr auch mehr gesellschaftliche Aspekte in der Immobilienentwicklung berücksichtigt.

Erstmals kann Project beispielsweise zum Zweck staatlich geförderten Wohnungsbaus mit Auflage des „Metropolen 21“ auch Wohnimmobilienprojekte mithilfe von Förderprogrammen der öffentlichen Hand realisieren und Fremdkapital, allerdings lediglich in begrenztem Umfang, aufnehmen. Dazu Grall: „Dies eröffnet unserem Asset Manager in den großen Metropolregionen letztendlich mehr Chancen beim Erwerb entwicklungsfähiger Grundstücke. Zum anderen unterstreicht ein Fokus auf gesellschaftliche Aspekte unseren Anspruch, in Deutschland bezahlbaren Wohnraum für viele Menschen zu schaffen. Im Fonds ergibt sich darüber hinaus eine neue Komponente in der Diversifizierung, die unsere Anleger sicherlich zu schätzen wissen.“

Ab 70 Euro monatlich

Die Einzahlungsmodalitäten bleiben gegenüber dem Vorgängerfonds beim „Metropolen 21“ unverändert. Der Mindestzeichnungsbetrag beträgt 10.010 Euro zuzüglich fünf Prozent Ausgabeaufschlag. Die kleinste monatliche Teilzahlung beträgt also 70 Euro. Als Erstzahlung ist das 23-fache der monatlichen Teilzahlung einzubringen. Die verbleibende Kapitalzuführung erfolgt durch monatliche Teilzahlungen über einen Zeitraum von 120 Monaten.

Optional kann Project zufolge eine höhere anfängliche Einmalzahlung geleistet werden. In diesem Fall reduzieren sich die zu leistenden monatlichen Teilzahlungen. Darüber hinaus können weitere Sonderzahlungen die Einzahlungsdauer verkürzen. Über Sonderzahlungen ab 1.000 Euro können die Investoren im „Metropolen 21“ bei Bedarf eine Verkürzung des Teilzahlungszeitraums bewirken.

Die Haftungssumme hat Project auf ein Prozent begrenzt, eine Nachschussverpflichtung ist ausgeschlossen. Das Zielkapitalvolumen des alternativen Investmentfoinds (AIF) liegt bei 35 Millionen Euro. Die Laufzeit endet voraussichtlich am 30. Juni 2036, eine Verlängerung bis 30. Juni 2040 ist durch Gesellschafterbeschluss möglich. „Metropolen 21“ wird von der Project Investment AG verwaltet, die als Kapitalverwaltungsgesellschaft historisch über eine Milliarde Euro Eigenkapitalvolumen verwaltet. Aktuell befinden sich den Angaben zufolge rund 130 Objekte mit einem Gesamtverkaufsvolumen von mehr als drei Milliarden Euro in der Entwicklung.

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