23. Mai 2014, 10:09
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Neuer Aktionsplan für mehr Anlegerschutz

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Justizminister Heiko Maas (SPD) haben in Berlin ein Maßnahmenpaket zum finanziellen Verbraucherschutz vorgestellt. Als erstes Projekt präsentierten die Minister Vorschläge zur weiteren Stärkung des Anlegerschutzes am sogenannten “grauen Kapitalmarkt”.

Wolfgang-schaeuble-02 in Neuer Aktionsplan für mehr Anlegerschutz

Finanzminister Wolfgang Schäuble kündigte weitere Initiativen in den nächsten Monaten an.

Vorgesehen ist, dass Anbieter künftig mehr Risiken offenlegen müssen. Geplant sind des weiteren Warnhinweise der Finanzaufsicht Bafin zu Anlageprodukten. Bei erheblichen Bedenken können auch Vertriebsverbote und -beschränkungen ausgesprochen werden. Aggressive Formen der Vermarktung sollen eingeschränkt werden.

BSI für Erweiterung des KAGB-Anwendungsbereichs

Die Vorschläge zielen vor allem auf eine Verschärfung des Vermögensanlagengesetzes (VermAnlG) ab. “Die Maßnahmen gehen in die richtige Richtung”, sagte Eric Romba, Hauptgeschäftsführer des Sachwerteverbandes BSI.

“Wir sind aber der Auffassung, dass eine Erweiterung des KAGB-Anwendungsbereiches in der Praxis das wirksamere Mittel wäre. Denn letztlich stellt die Frage, ob es sich um ein Investmentvermögen nach KAGB handelt oder nicht, noch immer die Weichen dafür, ob sich Sachwertinvestitionen im voll regulierten Bereich befinden oder nicht. Das KAGB ist die höhere Hürde und sollte als Grundlage für alle kollektiven Anlagemodelle dienen”, so Romba weiter.

Der Verband kündigte an, das Verfahren zur Umsetzung des Aktionsplans aktiv begleiten zu wollen. (kb)

Foto: BMF, Ilja C. Hendel

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Cybercrime: Keine Angst vor “Emotet”

Der Trojaner „Emotet“ gilt als die derzeit gefährlichste Cyberbedrohung für Unternehmen weltweit. Denn ein Emotet-Angriff ist besonders tückisch: Hat dieser Virus einmal den Weg auf einen Rechner gefunden, können Hacker weitere Schadsoftware beliebig oft nachladen. Die Sorge bei vielen Unternehmen ist daher groß. Dabei kann man sich mit geeigneten IT-Sicherheitslösungen sehr gut vor dem Angreifer schützen, sagt Clemens A. Schulz von Rohde & Schwarz Cybersecurity.

mehr ...

Immobilien

Auch ohne Eigenkapital zum Traumhaus?

Noch nie waren die Zinsen so niedrig wie zurzeit und viele Deutsche möchten sich die günstigen Konditionen sichern – auch ohne Eigenkapital. Doch so verlockend eine Vollfinanzierung klingt, zukünftige Eigenheimbesitzer müssen bei dieser Variante auch die Nachteile berücksichtigen.

mehr ...

Investmentfonds

Banken: “Kein massiver Verkauf von Kryptowerten an Kunden”

Vor wenigen Tagen wurden im Zuge des Umsetzungsgesetzes der 4. Geldwäscherichtlinie auch Maßnahmen zur Regulierung von Krypto-Geschäften durch den Bundesrat beschlossen. Im Kreditwesengesetz (KWG) ist nun das neue Finanzinstrument „Kryptowert“ definiert, gleichzeitig wurde ebenfalls als neue Finanzdienstleistung die Kryptowerte-Verwahrung in das Gesetz aufgenommen. Krypto-Verwahrer benötigen eine Bafin-Lizenz und müssen ihre Kunden nach dem Geldwäschegesetz so identifizieren, wie dies auch Banken tun. Nicht jede Bank wird sich in neues Geschäftsfeld trauen.

mehr ...

Berater

No Time to Wait: Fonds Finanz setzt jetzt auf Filme

Der Maklerpool Fonds Finanz hat die Waeis Filme GmbH gegründet. Sinn und Zweck sei die Etablierung der Bewegtbildproduktion als eigenständiges Geschäftsfeld und dessen Ausbau. Die Geschäftsführung übernehmen die langjährigen Fonds-Finanz-Mitarbeiter Dominik Wasik und Anton Leis gemeinsam mit Norbert Porazik und Markus Kiener.

mehr ...

Sachwertanlagen

KVG-Erlaubnis schon kurz nach dem Start

Die Finanzaufsicht BaFin hat der Five Quarters Real Estate AG aus Hamburg die Erlaubnis als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) und damit zur Auflage von alternativen Investmentfonds (AIFs) erteilt. Das Unternehmen wurde gerade erst gegründet.

mehr ...

Recht

Haus ohne Grundstück: Warum das Erbbaurecht mit Vorsicht zu genießen ist

Ein Kaufinteressent findet ein Angebot, das fast zu schön ist, um wahr zu sein. Ein signifikant günstigeres Angebot verglichen mit den Marktpreisen und versehen mit dem Hinweis: Erbbaurecht. Aus diesem Vermerk ergeben sich eine Reihe von Fallstricken, die Kaufwillige unbedingt kennen sollten, bevor sie ein Objekt mit Erbbaurecht erwerben. Timo Handwerker, Spezialist für Baufinanzierungen bei Dr. Klein in Hagen, kennt die Probleme genau.

mehr ...