31. März 2014, 10:57
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

PNE Wind: Positive Zahlen für 2013

Der Windpark-Projektierer PNE Wind AG hat meldet mit dem Geschäftsbericht 2013 das bisher erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte. Gleichzeitig hat das Unternehmen seine operativen Aktivitäten in 2014 bereits im ersten Quartal sehr deutlich ausgeweitet.

Windpark1 in PNE Wind: Positive Zahlen für 2013

Projektierer PNE Wind AG meldet für 2013 bestes Jahr der Firmengeschichte.

“2013 war nicht nur finanziell ein herausragendes Jahr der PNE Wind AG, sondern auch ein Jahr, in dem wir die Basis für die weitere Entwicklung gelegt haben. Mit der erfolgreichen Platzierung einer Prime-Standard-Anleihe im Volumen von 100 Millionen Euro wurden die Übernahme von rund 83 Prozent der Anteile an der WKN AG sowie der Kauf von drei teilweise entwickelten Offshore-Projekten möglich”, fasst Vorstandsvorsitzender Martin Billhardt zusammen.

Als Gruppe projektieren die PNE Wind AG und die WKN AG nach eigenen Angaben jetzt Windparks in 14 Ländern, was die Abhängigkeit von einzelnen Märkten deutlich verringere. Im Offshore-Bereich entwickle die PNE Wind AG derzeit sechs eigene Projekte und ist damit auch hier auf Zukunftskurs.

Umsatz steigt auf 144 Millionen Euro

Gemäß IFRS-Rechnungslegung wurde laut der Gesellschaft ein Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) – die für das Projektgeschäft maßgebliche Kennzahl – von 45,0 Millionen Euro (Vorjahr 20,4 Millionen Euro) erzielt. Damit habe die PNE Wind AG in den Geschäftsjahren 2011 bis 2013 ein kumuliertes Konzern-Betriebsergebnis von 65,5 Millionen Euro erwirtschaftet und die für diesen Zeitraum gegebene Prognose von 60 bis 72 Millionen Euro erfüllt.

Für den Zeitraum der Geschäftsjahre 2014 bis 2016 werde ein Konzern-Betriebsergebnis von kumuliert 110 bis 130 Millionen Euro erwartet. Der Umsatz sei in 2013 von 84,4 Millionen Euro auf 144,0 Millionen Euro gestiegen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) habe rund 35,8 Millionen Euro (Vorjahr: 15,1 Millionen Euro) betragen. Nach HGB habe die PNE Wind AG einen Jahresüberschuss in Höhe von 36,6 Millionen Euro (Vorjahr: 34,4 Millionen Euro) erzielt. Der Bilanzgewinn der PNE Wind AG belief sich danach nach HGB zum 31. Dezember 2013 auf 67,6 Millionen Euro.

PNE Wind in Deutschland und Ausland aktiv

Operativ sei die PNE Wind-Gruppe sehr dynamisch in das Geschäftsjahr 2014 gestartet. Nachdem in 2013 Windparks mit einer Nennleistung von über 43 MW fertiggestellt worden seien oder sich am Jahresende in Bau befanden, würden in Deutschland derzeit Windparks mit rund 100 Megawatt Nennleistung gebaut, die noch zu den Konditionen des bisherigen EEG in Betrieb genommen werden könnten.

Weitere Windpark-Projekte in Deutschland befänden sich im Genehmigungsverfahren. Im Ausland seien momentan Windparks in den USA (bis zu 153 MW) und Frankreich (12 MW) im Bau. Darüber hinaus seien Windpark-Projekte in Großbritannien (20 MW), Ungarn (78 MW), Rumänien (102 MW) und Polen (32 MW) bereits genehmigt.

Foto: Shutterstock.com

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Krankenversicherung: Aktuare halten Beiträge bis zu 25 Prozent für möglich

Arbeitnehmer wie Arbeitgeber müssen künftig mit deutlich steigenden Sozialversicherungsbeiträgen rechnen. Davon ist neben der Rentenversicherung insbesondere die gesetzliche Kranken- (GKV) und soziale Pflegeversicherung (SPV) betroffen. Aber auch die private Kranken- und Pflegeversicherung steht vor großen Herausforderungen. Darauf weist der Past President der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV), Roland Weber, heute in Köln hin.

mehr ...

Immobilien

Wie die Online- und Offlinewelten in der Maklerbranche immer mehr zusammenwachsen

Digitalisierung und Disruption sind zwei der zentralen Themen in der Immobilienbranche. Was einst in Stein gemeißelt war, erfährt aktuell mitunter durch Proptechs einen sukzessiven Wandel. Während etablierte Maklerhäuser zunehmend digitale Prozesse in ihr Tagesgeschäft integrieren, müssen sich die Proptechs darüber Gedanken machen, was sie noch analog respektive menschlich bedienen müssen, um den Bedürfnissen gerecht zu werden.

mehr ...

Investmentfonds

Genug vom Brexit-Chaos: Brokerhaus GKFX zieht Retail-Geschäft aus London ab

Der Online-Broker GKFX, führender Anbieter von Online-Trading in den Bereichen Forex und CFDs, verlegt den Standort für sein Privatkundengeschäft. Grund dafür ist die unübersichtliche politische Lage in Großbritannien rund um den bevorstehenden Brexit. Sämtliche bisherige Finanzprodukte und sonstige Services wie die beliebten Webinar-Reihen bleiben bestehen und werden den Kunden künftig unter der Handelsmarke GKFX Europe angeboten. Kunden aus dem deutschsprachigen Raum werden nach wie vor vom Team der Niederlassung in Frankfurt betreut.

mehr ...

Berater

Ruhestandsplanung: Was bringen steuerliche Anreize?

Auf politischer Ebene werden zur Zeit verschiedene Ansätze diskutiert, wie die Deutschen zu einer besseren Ruhestandsplanung bewegt werden können. Cash. Online fragte die MLP-Expertinnen Miriam Michelsen und Ursula Blümer, was sie von den Vorschlägen halten.

mehr ...

Sachwertanlagen

„INP Deutsche Pflege Invest“: Offener Spezial-AIF erwirbt drei weitere Pflegeimmobilien

Das Immobilienportfolio des für institutionelle Investoren konzipierten offenen Spezial-AIF „INP Deutsche Pflege Invest“ ist um drei weitere Pflegeimmobilien ergänzt worden. Die INP-Gruppe, Asset Manager des Fonds, hat die Pflegeeinrichtung „Seniorensitz am Hegen“ in Hamburg-Rahlstedt, das „Haus St. Antonius“ in Kemnath (Bayern) und die „Altstadtresidenz Wernigerode“ in Wernigerode (Sachsen-Anhalt) für den Fonds erworben.

mehr ...

Recht

Vorsicht bei vorausfahrendem Fahrschulfahrzeug

Im Straßenverkehr müssen Autofahrer den Sicherheitsabstand stets so bemessen, dass sie auch bei plötzlichem Bremsen des Vorausfahrenden halten können. Besondere Vorsicht ist angesagt, wenn ein entsprechend gekennzeichnetes Fahrschulauto vorausfährt. Hier muss man auch damit rechnen, dass es ohne erkennbaren Grund abbremst. Die Württembergische Versicherung (W&W) weist auf ein Urteil des Landgerichts Saarbrücken (13 S 104/18) hin.

mehr ...