Anzeige
10. April 2017, 11:40
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

DZAG prüft Zweitmarkt-Handel mit Direktinvestments

Die Deutsche Zweitmarkt AG (DZAG) aus Hamburg will den Rückgang des Handels mit Schiffsfonds durch die Aufnahme weiterer Finanzanlagen kompensieren. Im Blick sind unter anderem Direktinvestments.

 in DZAG prüft Zweitmarkt-Handel mit Direktinvestments

DZAG-Vorstand Jan-Peter Schmidt: “Blick auf weitere Finanzanlagen”

Das sagte Vorstand Jan-Peter Schmidt anlässlich der Vorlage der Handelszahlen für das erste Quartal 2017. “Vor allem bei deutschen Immobilienfondsanteilen ist die Nachfrage auf Käuferseite weiterhin hoch. Während die Bedeutung der sonstigen Assetklassen stetig wächst, geht die Nachfrage nach Schiffsfonds – trotz manch positiver Quartale – kontinuierlich zurück. Wir richten unseren Blick daher bereits auf weitere Finanzanlagen und prüfen unter anderem die Umsetzung eines börslich überwachten Zweitmarkt-Handelsplatzes für Direktinvestments”, so Schmidt.

Damit dürfte sich der Blick vor allem auf den Bereich der Container-Direktinvestments richten. Diese zählen seit 2016 zu den prospektpflichtigen Vermögenanlagen und sind damit rechtlich Finanzinstrumente. 2016 waren sie nach der Cash.-Marktrecherche noch vor deutschen Immobilien das größte Segment der Sachwertanlagen.

47,5 Prozent mehr Nominalhandel im Q1

Für das erste Quartal meldet die DZAG “starke Quartalszahlen” auf dem Zweitmarkt für geschlossene Fonds. Das am Markt gehandelte Nominalkapital haben sich im Vergleich zu den letzten drei Monaten um 47,5 Prozent auf 86,9 Millionen Euro erhöht. Die Summe der Kaufpreise lag bei 46,3 Millionen Euro und stieg damit im gleichen Zeitraum um mehr als 30 Prozent.

Hier schlage vor allem der signifikante Anstieg der Kaufpreissumme im Bereich der Immobilienfonds zu Buche. Bei den Durchschnittskursen der Schiffsfonds verzeichnete der Markt demnach ein Plus von mehr als 14 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2016. Insgesamt lag der durchschnittliche Handelskurs über alle Anlageklassen im ersten Quartal 2017 bei 53,3 Prozent.

Insgesamt kam es der Mitteilung zufolge von Januar bis März 2017 zu 2.005 Handelsabschlüssen – ein Anstieg von mehr als 23 Prozent gegenüber den Monaten Oktober bis Dezember 2016. Mit fast 70 Prozent entfiel der größte Umsatzanteil auf Immobilienfonds, gefolgt von den Sonstigen Assets mit knapp 17 Prozent und der Assetklasse Schiff mit mehr als 13 Prozent. Immobilienfonds sind weiterhin prägend für den Zweitmarkt. Doch auch die Kaufpreissummen der Sonstigen Assetklassen (plus 30 Prozent) und Schiffsfonds (plus 37 Prozent) konnten im ersten Quartal deutlich zulegen. (sl)

Foto: DZAG

 

 

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Jeden vierten Tag ein neues Fintech

Die Fintech-Szene in Deutschland wächst weiter – und sammelt so viel Risikokapital ein wie noch nie. 793 Startups aus dem Finanzbereich gibt es aktuell. Mit 778 Millionen Euro haben sie in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 bereits mehr Venture Capital eingesammelt als im gesamten Jahr 2017 mit 713 Millionen Euro. Und das Tempo der Neugründungen hält weiter an, bestätigt eine Fintech-Studie von Comdirect.

mehr ...

Immobilien

Trendwende oder nur ein Ausreißer? Darlehenshöhe wieder rückläufig

Die Nachfrage nach Baufinanzierungen ist anhaltend hoch. Nach den Ergebnissen des Dr. Klein Trendindikators ist die durchschnittliche Kredithöhe im Monat September leicht gesunken. Die Standardrate für ein Darlehen erreichte den niedrigsten Wert seit März 2017. Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG, kommentiert die Ergebnisse.

mehr ...

Investmentfonds

Zweijährige US-Staatsanleihen erreichen Zehnjahres-Hoch

US-Anleihen haben diese Woche ein neues Rendite-Hoch erreicht. Das hat mindestens zwei Ursachen. Damit gibt es für US-Anleger wieder eine sichere Alternative zu den Aktienmärkten, die kein Verzicht auf Renditen bedeutet. Für deutsche Anleger sind US-Anleihen aber keine lohnende Anlage.

mehr ...
18.10.2018

Aufstieg der ETFs

Berater

JDC bietet Webinare zur neuen DIN-Norm in der Finanzberatung

Die neue DIN 77230 “Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte” ersetzt die bisherige DIN SPEC 77222. Die neue Norm nimmt sich, wie ihr SPEC-Vorläufer, die Basisanalyse der Finanzen von Privathaushalten vor. Jung, DMS & Cie. bietet deshalb Webinare für Vertriebspartner an, um auf die neue DIN-Norm zu schulen. 

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R–Insolvenz: Über 4.500 Gläubiger in Münchner Olympiahalle

Für die ersten Gläubigerversammlungen der insolventen deutschen P&R-Gesellschaften fanden sich in dieser Woche 4.500 Gläubiger in der Münchner Olympiahalle ein. Was geschah dort?

mehr ...

Recht

Falling down: Wer haftet bei rutschigen Bürgersteigen?

Der Herbst und das liebe Laub. Was im Sonnenschein auf den Bäumen noch schön aussieht, kann am Boden schnell zur Gefahr werden. Wird Laub nicht beseitigt und führt zu Unfälle, kann’s teuer werden. Mal ganz abgesehen von dem drohenden Ärger mit der Justiz. Worauf Mieter und Hausbesitzer jetzt achten sollten.

 

mehr ...