Anzeige
2. Januar 2017, 12:53
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

So wird das Jahr 2017 für Sachwerte

Das vergangene Jahr hat die Sachwertbranche nicht wirklich vorangebracht. Was erwartet uns 2017? Der Löwer-Kommentar

Stefan-Loewer in So wird das Jahr 2017 für Sachwerte

„Bereits seit September hat sich die Emissions-Aktivität spürbar belebt. Wenn sich dieser Schwung fortsetzt und zudem die für Ende 2016 angekündigten Fonds nun auf den Markt kommen, wird das neue Jahr durchaus lebhaft beginnen.“

Vor allem für die alternativen Investmentfonds (AIF) verlief 2016 enttäuschend. Zwar ist kurz vor dem Jahreswechsel noch ein neuer Publikums-AIF von der Finanzaufsicht BaFin genehmigt worden und ein weiterer, zuvor im Stillen gestarteter Fonds tauchte in ihrer Datenbank auf. Mit insgesamt 27 (bislang bekannten) neuen Publikums-AIF blieb das Jahr jedoch weit unter den Erwartungen und fiel sogar hinter das schon schwache 2015 (33 AIF-Emissionen) zurück.

Bei den Angeboten nach dem Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) hat sich in den letzten Tagen vor dem Jahreswechsel ebenfalls noch etwas getan: Drei neue Emissionen im Bundesanzeiger (darunter eine unternehmerische KG-Beteiligung an Kautschuk-Plantagen in Panama) sowie ein weiterer gebilligter Prospekt, der G.U.B. Analyse vorab an Heiligabend zugeleitet wurde.

Endstand: 64 zu 27 für die Vermögensanlagen

Der vorläufige Endstand im Emissions-Rennen 2016 lautet damit: 64 zu 27 für die Vermögensanlagen – ein Armutszeugnis für die AIF-Branche. Die geringe Zahl an AIF-Emissionen hängt auch damit zusammen, dass eine Reihe von Fonds, die ursprünglich für das vierte Quartal angekündigt gewesen waren, nicht auf den Markt gekommen sind. Allein sechs solcher Fälle sind G.U.B. Analyse bekannt.

Hemmschuh ist offenbar weiterhin auch die BaFin, deren Prozesse noch immer sehr zäh zu sein scheinen. So berichtete unlängst der Geschäftsführer eines AIF-Anbieters, ab dem ersten Prospektentwurf seien sage und schreibe neun Monate vergangen, bis endlich die Vertriebsgenehmigung der Behörde vorlag.

Eine solche Zeitspanne ist vor allem für Fonds mit bereits fest angebundenen Objekten, die schließlich irgendwann bezahlt werden müssen, ein gewaltiges Problem. Wahrscheinlich hat auch die interne Umstrukturierung der BaFin im Frühjahr 2016 zu einigen Reibungsverlusten geführt. Insofern ist die Erwartung durchaus berechtigt, dass sich die Abläufe 2017 endlich spürbar verbessern.

Seite 2: Handicap Vertrieb bleibt vorerst

Weiter lesen: 1 2 3

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Insurtech Hepster bietet situative Versicherungen für Generation-Smartphone

Die Digitalisierung nimmt Einfluss auf immer mehr Lebensbereiche und Dienstleistungen. Mobile Endgeräte sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

mehr ...

Immobilien

Raus aus der Stadt: Immobilienkäufer suchen verstärkt im Umland

In den deutschen Metropolen ist bezahlbarer Wohnraum immer schwieriger zu finden. Immer mehr Immobilienkäufer weichen daher nach einer Analyse von Immowelt in die Speckgürtel aus, da dort die Preise noch niedriger sind. Am stärksten zeige sich diese Entwicklung in Berlin, Stuttgart und Frankfurt.

mehr ...

Investmentfonds

Deutlicher Konjunkturabschwung in 2019

Spätestens ab der zweiten Jahreshälfte 2018 wird die Weltwirtschaft langsamer wachsen, davon ist das Feri Institut überzeugt. Obwohl Deutschland eine Sonderstellung habe, komme es auch hier zum Abschwung. Warum sich die Konjunktur abkühlen wird:

mehr ...

Berater

EZB gewährt Deutscher Bank bei Postbank-Einlagen mehr Spielraum

Die Deutsche Bank hat bei der Integration ihrer Tochter Postbank in das Privat- und Firmenkundengeschäft des Konzerns ein Problem weniger. Die Bankenaufseher der Europäischen Zentralbank (EZB) gewährten Deutschlands größtem Geldhaus mehr Spielraum bei der Verwendung von Einlagen und Liquidität.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R-Insolvenzen: Fragen an die Bundesregierung

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat eine kleine Anfrage zu Container- und Schiffsfinanzierungen an die Bundesregierung gestellt. Ein Teil der Fragen entfällt auf die Causa P&R.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...