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14. Februar 2018, 11:04
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Real I.S.: Nur ein Prozent Publikumsgeschäft

Der Asset Manager Real I.S. aus München hat im Geschäftsjahr 2017 insgesamt 751 Millionen Euro Eigenkapital platziert. Nur ein winziger Teil davon entfiel auf Privatanleger.

Leuchtenbergring-Kopie in Real I.S.: Nur ein Prozent Publikumsgeschäft

Das Objekt am Leuchtenbergring war 2017 nach Angaben der Real I.S. eine der größten Einzeltransaktionen in München.

Im institutionellen Bereich platzierte das Unternehmen einer Mitteilung zufolge im Jahr 2017 etwa 744 Millionen Euro. Die Eigenkapitalzusagen für sechs verschiedene Vehikel vom breit diversifizierten Portfoliofonds über ein spezialisiertes Individualmandat bis hin zum Club Deal kamen von Sparkassen, Banken, Versorgungswerken, Stiftungen, Pensionsfonds und Versicherungen.

Im Privatkundengeschäft wurde das noch verfügbare Eigenkapital von 7,2 Millionen Euro (inklusive Agio) des Real I.S. Grundvermögen platziert. Das entspricht lediglich einem Anteil von knapp ein Prozent des gesamten Platzierungsvolumens. Der Fonds wurde demnach mit rund 128 Millionen Euro Investitionsvolumen geschlossen.

Für das laufende Jahr plant Real I.S. mit einer Eigenkapitaleinwerbung im mittleren dreistelligen Millionenbereich, wobei die Mitteilung offen lässt, wieviel davon auf das Publikumsgeschäft entfallen sollen.

1,3 Milliarden Euro Transaktionsvolumen

Das Transaktionsvolumen blieb mit An- und Verkäufen in sieben Ländern über insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro in etwa auf dem Vorjahresniveau. In Deutschland, Irland, Frankreich, Luxemburg, Österreich, Spanien und den Niederlanden entfielen rund 350 Millionen Euro auf Verkäufe und rund 950 Millionen Euro auf Ankäufe. Darunter war mit dem „Leuchtenbergring“ eine der größten Einzeltransaktionen in München. Das Gebäude wurde für den im vergangenen Jahr gestarteten „Themenfonds Deutschland II“ erworben.

Der Vermietungsstand über das gesamte Immobilienportfolio der Real I.S. in Höhe von 6,8 Milliarden Euro konnte der Mitteilung zufolge auf rund 97,5 Prozent gesteigert werden. Am Ende des Geschäftsjahres befanden sich 126 Objekte im Management. Die Vermietungsleistung des Assetmanagements umfasste eine Fläche von insgesamt rund 155.000 Quadratmetern.

„Ein Vorteil der Real I.S. sind eigene Mitarbeiter vor Ort. Mit der Eröffnung von Niederlassungen in Amsterdam und Madrid sind wir aktuell in fünf europäischen Ländern für unsere Investoren präsent“, erklärt Georg Jewgrafow, Vorstandsvorsitzender der Real I.S. AG. (sl)

Foto: Real I.S.

 

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