PCE macht Kasse mit Flusskreuzfahrtschiff

Die auf diese Branche spezialisierte PCE Gruppe hat eines von zwei Flusskreuzfahrtschiffen des Publikumsfonds „Viking Cruisers II“ verkauft. Die Anleger erzielen eine zweistellige Rendite. Derweil konzentriert sich das Unternehmen verstärkt auf institutionelle Investoren.

Die „Polaris“, das erste von drei neu bestellten Schiffen (Visualisierung).

Aus dem in 2008 aufgelegten Publikumsfonds „Viking Cruisers II“ wurde eines der beiden Flusskreuzfahrtschiffe in diesen Tagen an den Käufer übergeben, teilt die in Hamburg und mittlerweile auch in Basel ansässige PCE mit.

Die deutschen Kommanditisten erzielen mit dem Verkauf für dieses Schiff eine Rendite nach dem internen Zinsfuß von rund 11,4 Prozent pro Jahr vor Steuern. „Ein hervorragendes Ergebnis, das oberhalb des Prospektwertes liegt“, hebt der geschäftsführende Gesellschafter Kai-Michael Pappert hervor.

Aktuell 14 Schiffe realisiert

Aktuell hat die PCE 14 Flusskreuzfahrtschiffe für führende Flusskreuzfahrtunternehmen realisiert. Die bestehende Flotte ist demnach langfristig an diverse Touristikunternehmen bis mindestens 2022 verchartert. 2019 konnten alle Flusskreuzfahrtschiffe attraktive Auszahlungen an ihre jeweiligen Investoren leisten, so PCE.

2019 konnten zudem weitere Touristikunternehmen als neue Partner gewonnen werden. Für das australische Touristikunternehmen APT ist bereits eine Serie von drei Einheiten mit langfristigen Charterverträgen im Bau. Der erste Neubau wird Ende März 2020 von einer niederländischen Werft abgeliefert, die beiden Schwesterschiffe folgen dann Anfang 2021.

Drei Schiffe an TUI UK verchartert

Ende 2019 konnte der größte europäische Touristikkonzern als Kunde gewonnen werden. „Drei Flusskreuzfahrtschiffe wurden Ende 2019 übernommen und mittelbar über einen Bareboatchartervertrag an TUI UK für acht Jahre verchartert. Nach einer umfangreichen Modernisierung werden die drei Schiffe ab Ende März 2020 auf europäischen Wasserstraßen mit britischen Passagieren kreuzen.“ erläutert Kai-Michael Pappert.

Auf der Eigenkapitalseite gewinnen die institutionellen Investoren weiter an Bedeutung. Für diese Investoren sind langfristig stabile Cash-Flows mit jährlich attraktiven Auszahlungen, die mit langlaufenden Bareboatcharterverträgen realisiert werden können, von großem Interesse, heißt es in der Mitteilung. „Wir haben unsere Position bei Schweizer institutionellen Investoren weiter ausbauen können“, so Pappert.

Foto: PCE

 

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