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12. Dezember 2005, 00:00
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Generationenvertrag in Gefahr

Die Bundesbürger zweifeln am bestehenden System der gesetzlichen Altersversorgung. Nach einer aktuellen Umfrage von dimap communications im Auftrag der Swiss Life, München, halten 68 Prozent aller Deutschen den Generationenvertrag, bei der die jüngere Generation die Rentenbeiträge der Älteren finanziert, für überholt. Nur eine Minderheit von 27 Prozent will das bestehende System noch mittragen. Die Meinung, dass letztlich jede Generation für sich selbst vorsorgen muss, wird von allen Altersgruppen und sozialen Schichten der Gesellschaft mit überwiegender Mehrheit (68 Prozent) geteilt. Für die Umfrage waren 1.004 repräsentativ ausgewählte Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren befragt worden.

Weitere Ergebnisse der Studie: Die Aufrechterhaltung des Lebensstandards im Alter ist für 89 Prozent der Befragten ein entscheidendes Kriterium für die Privatvorsorge. Für rund drei Viertel (77 Prozent) spielt darüber hinaus die Absicherung der Familien eine Rolle. Dagegen ist die staatliche Förderung kaum ein Argument für Vorsorge. Lediglich 29 Prozent sehen darin ein Motiv für die Altersabsicherung.

Sieben von zehn Bundesbürgern (69 Prozent) haben nach eigener Auskunft bereits Maßnahmen zur finanziellen Absicherung im Alter getroffen, zwölf Prozent planen die Vorsorge, während knapp jeder fünft erklärt, in puncto Altervorsorge nichts unternehmen zu wollen. In der Gruppe bis 29 Jahren sorgt nur knapp die Hälfte (43 Prozent) privat vor. Bei den bis 39-Jährigen sind es 82 Prozent. Bei der Generation 50-Plus sorgen 69 Prozent fürs Alter vor.

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