14. September 2006, 00:00
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Stellenabbau bei der Volksfürsorge

Der Hamburger Versicherer Volksfürsorge wird bis zum Ende des Jahres 2008 rund 460 Stellen streichen.
Betroffen sind 310 Verwaltungsmitarbeiter in den 58 Vertriebsdirektionen, sechs Organisationsdirektionen und sechs Vertriebs-Service-Centern. Sie müssen bereits im Laufe des Jahres 2007 ihren Hut nehmen. Aufgrund von gestrafften Betriebsabläufen sollen in der Hamburger Hauptverwaltung 150 der knapp 2.000 Stellen gestrichen werden. ?Alle Kostenblöcke im Unternehmen müssen auf den Prüfstand?, so Jörn Stapelfeld, Vorstandsvorsitzender der Volksfürsorge auf einem Pressegespräch in Hamburg. Der Stellenabbau soll zu Einsparungen von jährlich 50 Millionen Euro führen und ist Teil des Maßnahmenkatalogs für die ?Neue Volksfürsorge?. Stapelfeld betonte, man werde den Personalabbau so sozialverträglich wie möglich gestalten.

Zudem werden rund 300 Mitarbeiter im Wege eines Betriebsüberganges zu den Dienstleistungsgesellschaften Shared Service GmbH und Schaden GmbH der Konzernmutter AMB Generali Gruppe wechseln. Betroffen sind die Bereiche Rechnungswesen, Zentrale Dienste sowie Spezial- und Großschäden. Standortschließungen seien aber nicht geplant.

Gleichzeitig kündigte die Unternehmensführung an, den Vertrieb weiter auszubauen. Derzeit arbeiten rund 3.700 Hauptberufler in diesem Geschäftsbereich. Zeitnah sollen weitere Mitarbeiter eingestellt werden aber auch freie Handelsvertreter im Sinne des § 48 HGB dazu kommen.

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