27. April 2007, 00:00
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Hamburg-Mannheimer mit neuer Rürup-Rente

Ab Mai 2007 bringt die zur Ergo Versicherungsgruppe gehörende Hamburg-Mannheimer in Zusammenarbeit mit der ebenfalls zur Ergo gehörenden Vorsorge Lebensversicherung eine fondsgebundene Variante der Basisrente auf den Markt. Die Kaiser-Vorsorge/Fonds ist ein Vorsorgeprodukt, das vom Staat nach dem Rürup-Prinzip gefördert wird und nach Unternehmensangaben die Renditechancen flexibler Anlagefonds mit einem Höchstmaß an individueller Sicherheit verknüpft.

Die aufgewendeten Beiträge können als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden, das aufgebaute Vermögen ist außerdem Hartz IV-sicher. Besonders interessant sei das Produkt für Selbstständige und Freiberufler, da die Basisrente für diese Zielgruppe oft die einzige Form ist, um staatlich gefördert für das Alter vorzusorgen, teilte das Unternehmen weiter mit.

Die Beitragszahlung kann nach Bedarf monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich erfolgen. Individuelle Zuzahlungen ab 1.000 Euro ermöglichen eine flexible Anpassung des Produktes an die persönliche Einkommenssituation. Auch beitragsfreie Zeiträume sind möglich. Die eingezahlten Beiträge für 2007 können bereits zu 64 Prozent als Sonderausgaben im Rahmen der Steuererklärung geltend gemacht werden.

Bis 2025 steigt dieser Anteil sukzessive auf 100 Prozent bei maximal 20.000 Euro, bei Ehepaaren verdoppelt sich der Betrag. Diese steuerlichen Vorteile greifen dann, wenn die Rente frühestens ab dem vollendeten 60. Lebensjahr beginnt und die Leistungen nicht vererbt, übertragen, beliehen, veräußert oder kapitalisiert werden.

Je nach individueller Risikobereitschaft können die Kunden in unterschiedliche Fonds investieren. Sicherheitsorientierten Kunden steht der Garantiefonds DWS FlexPension zur Verfügung, wachstumsorientierten Kunden die Zielsparfonds von Fidelity und risikofreudigen Kunden mit hohen Renditeansprüchen der europäische Aktienfonds MEAG EuroInvest. Viermal im Jahr können die Fonds kostenfrei gewechselt werden.

Um auf eventuelle Schicksalsschläge finanziell vorbereitet zu sein, bietet die Kaiser-Vorsorge/Fonds mehrere Zusatz-Optionen: Für den Fall von Berufsunfähigkeit (BU) kann sich der Kunde von der weiteren Beitragszahlung befreien lassen, auch der Einschluss einer BU-Rente ist möglich. Der Todesfallschutz sichert den Hinterbliebenen (Ehepartner oder Kinder) bis maximal 100 Prozent der eingezahlten Beitragssumme. Eine verbundene Rente sorgt zusätzlich dafür, dass dem Ehepartner auch nach Rentenbeginn die vereinbarte Rente in voller Höhe weiter gezahlt wird.

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