Anzeige
Anzeige
9. August 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Regierung will bAV weiter fördern

Die Bundesregierung hat die Fortführung der Sozialabgabenfreiheit in der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) auf den Weg gebracht.
Aktuell liegt dem Bundesrat der entsprechende Gesetzesentwurf vor, der noch seine Einwilligung geben muss. So ist vorgesehen, die Sozialversicherungsbefreiung in der Entgeltumwandlung in selber Form und Höhe wie bisher über 2008 unbefristet fortzusetzen. Ursprünglich sollte die vom Bund als ?Anschubfinanzierung? gedachte Abgabenfreiheit am 31. Dezember 2008 aufgehoben werden. (cash-online berichtete) Dagegen hatten sich Experten wie der Vorsitzende der Wirtschaftweisen Professor Dr. Bert Rürup sowie die private Assekuranz vehement ausgesprochen. Sie befürchteten, die Anreize für den Aufbau von Betriebsanwartschaften würden verfallen.

Bundesarbeitsminister Franz Müntefering (SPD) dazu: ?Der mit der Rentenreform 2002 eingeleitete Auf- und Ausbau kapitalgedeckter zusätzlicher Altersvorsorge kann und muss auf breiter Front weitergehen.?

Zu diesem Zweck nimmt der Gesetzesentwurf eine weitere wichtige Weichenstellung vor: Die Anwartschaft auf die Betriebsrente ist bereits ab dem 25. Lebensjahr unverfallbar, also sicher. Bislang konnten Arbeitnehmer ihren Anspruch auch dann nach der Mindestversicherungsdauer von fünf Jahren verlieren, wenn Sie vor ihrem 30. Lebensjahr den Job wechselten oder aus anderen Gründen den Arbeitsplatz verließen. Die neue Regelung kommt insbesondere jungen Frauen zugute, die künftig bei der Jobpause wegen Geburt und Kindererziehung ihr aufgebautes Rentenpolster behalten. Das Gesetz soll spätestens am 1. Januar 2009 in Kraft treten.

Ende 2006 besaßen 17,3 Millionen Arbeitnehmer eine bAV, dies sind rund 65 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. (aks)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

“Mietpreisbremse allein ist machtlos”

In Berlin und München sind die Mieten nach Einführung der Mietpreisbremse noch schneller gestiegen als zuvor. Das geht aus einer Analyse von Immowelt hervor. Carsten Schlabritz, CEO von Immowelt fordert mehr Maßnahmen gegen steigende Mieten.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...