2. März 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Swiss Re meldet Rekordergebnis

Der nach eigenen Angaben größte Rückversicherer der Welt, die Swiss Re mit Sitz in Zürich, hat einen Tag nach seinem Konkurrenten Münchener Rück die Geschäftsergebnisse für das Jahr 2006 veröffentlicht. Mit einem Nettogewinn von umgerechnet 2,3 Milliarden Euro hat der Konzern seinen Gewinn gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt und somit einen Rekord erzielt. Wie die Münchener Rück auch profitierte der Versicherer vor allem von den ausbleibenden Hurrikan-Schäden, die ursprünglich einkalkuliert waren.

Darüber hinaus wurde im Sach- und Haft-pflichtgeschäft mit 17,4 Milliarden Franken sowie in der Leben- und Kranken-Sparte mit 11 Milliarden Franken ein deutliches Plus er-wirtschaftet: Es entspricht einer Steigerung von 6,7 bzw. 13,9 Prozent gegenüber dem vorhergehenden Jahr.

Das Prämienvolumen erhöhte sich im Vergleich zu 2005 um zehn Prozent auf 29,5 Milliarden Franken. Der vom ameri-kanischen Mischkonzern General Electric zugekaufte Bereich Insurance Solutions steuerte 3,5 Milliarden Euro zu diesem Ergebnis bei. Die Schweizer möchten nun rund 50 Prozent des Anteils von General Electric an Swiss Re zurückkaufen. Vor diesem Hintergrund teilte die Assekuranz auch mit, dass in den nächsten drei Jahren Aktien im Wert von sechs Milliarden Franken zurückgekauft werden sollen.

Auch die Aktionäre profitieren: Ihre Dividende wird in diesem Jahr voraussichtlich um 36 Prozent auf 3,40 Franken angeho-ben.

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Ruhestand: Wohin mit den Rücklagen?

Einer aktuellen Umfrage der Postbank zufolge haben sich 62 Prozent der deutschen Rentner ein finanzielles Polster für den Lebensabend aufgebaut. Wie legt man diesen Vorrat im Alter am besten an und wie verbraucht man ihn sinnvoll?

mehr ...

Immobilien

Baubranche: Boom setzt sich fort – Genehmigungen stagnieren

Im deutschen Bauhauptgewerbe geht die gute Konjunktur weiter. Trotz eines leichten Rückgangs im Vergleich zum Januar registrierten die Betriebe im Februar den höchsten jemals gemessenen Neuauftragswert für diesen Monat.

mehr ...

Investmentfonds

EY: Dax-Konzerne verdienen insgesamt weniger

Die Konjunkturabkühlung hinterlässt Spuren in den Bilanzen der deutschen Börsenschwergewichte. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY.

mehr ...

Berater

“Kaiser ohne Kleider”: Kritik an Scholz nach geplatzter Fusion

Für Olaf Scholz (SPD) ist es eine mehr als unangenehme Nachricht: Die Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank ist geplatzt – ein Projekt, für das sich der Finanzminister ungewöhnlich weit aus dem Fenster gelehnt hatte.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin untersagt Direktinvestments in Paraguay

Die Finanzaufsicht BaFin hat drei Angebote von Vermögensanlagen in Deutschland über den Kauf, die Pflege sowie die Verwertung von Edelholzbäumen untersagt. Anbieter ist die NoblewoodGroup.

mehr ...

Recht

WhatsApp-Party-Einladung kann teuer werden

Bereits zum zweiten Mal hatte ein Jugendlicher per WhatsApp zu einer großen Grillparty aufgerufen. Leider spielte die Polizei da nicht mit und unterband die Veranstaltung auf einem Grillplatz im Landkreis Heilbronn. Zudem kündigte die Beamten an, den finanziellen Aufwand für ihren aufwändigen Einsatz dieses Mal in Rechnung zu stellen. Für die Eltern dürfte der Spaß teuer werden, denn die Privathaftpflicht zahlt nicht.

mehr ...