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28. September 2007, 00:00
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Volksfürsorge mit Sorgen

Die Meldung kam ?ad hoc? aber nicht überraschend: Die Volksfürsorge Versicherungen, Hamburg, und die Generali Versicherungen in München werden fusioniert. Sitz der neuen Gesellschaft soll München sein. Bereits Mitte August hatte es Gerüchte über den Zusammenschluss beider Unternehmen gegeben. Damals hatte die Hamburger Gesellschaft diese als spekulativ bezeichnet und darüber hinaus nicht weiter kommentiert.

Der Grund für die Zwangsehe ist, das sich die Muttergesellschaft beider Unternehmen, die AMB Generali Gruppe, Aachen, und drittgrößte Erstversicherer in deutschen Markt neu aufstellen und die Kosten um rund 100 Millionen Euro reduzieren möchte. Dem Zusammenschluss werden offiziellen Angaben zufolge rund 500 Arbeitsplätze zum Opfer fallen. Davon betroffen sind Mitarbeiter beider Unternehmen in Hamburg und München. Der Abbau soll allerdings ohne vorzeitige Kündigungen vonstatten gehen. Die Kostenersparnis beziffert AMB-Generali Vorstandssprecher Dietmar Meister auf rund 100 Millionen Euro. Der Name Volksfürsorge soll zumindest mittelfristig noch erhalten bleiben und vertrieblich weiter genutzt werden.

Gegenwärtig beschäftigt die Volksfürsorge an ihrem Stammsitz rund 1.800 Mitarbeiter, für die Generali arbeiten 1.400 Menschen. Im gesamten Innen- und Außendienst der AMB Generali sind derzeit rund 17.600 Mitarbeiter beschäftigt.

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