cash.life zieht sich aus Österreich zurück

Die auf den Ankauf von Lebensversicherungspolicen spezialisierte cash.life AG, Pullach, hat die Schließung ihrer österreichischen Tochter cash.life international Vertriebsgesellschaft mbH angekündigt.
Die Betriebskosten seien angesichts des begrenzten Potenzials im Zweitmarkt der Alpenrepublik nicht zu rechtfertigen, heißt es aus dem Unternehmen. Der Ankauf von österreichischen Policen werde künftig von Pullach aus erfolgen. Die Dependance im Nachbarland bestand seit dem Jahr 2006. Branchenbeobachter werten ihre Schließung als Teil der zu Jahresbeginn angekündigten Restrukturierungs-maßnahmen, mit denen der Konzern die Kosten massiv senken und die Wettbewerbsposition in attraktiven Marktsegmenten verbessern will (cash-online berichtete hier).

Zuvor hatte der Konzern die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2008 bekannt gegeben. Dabei konnte beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Berichtszeitraum ein Gewinn von 5 Millionen Euro verbucht werden, nachdem im Vorjahreszeitraum ein ?Break-Even? beim EBIT zu Buche geschlagen hatte. Nach Steuern erwirtschaftete der cash.life-Konzern im ersten Quartal 2008 einen Verlust in Höhe von 3,6 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal hatte das Minus noch 1,7 Millionen Euro betragen. Das Ankaufsvolumen sank im ersten Quartal 2008 binnen Jahresfrist um 33,7 Prozent auf 103,8 Millionen Euro. (af)

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