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15. Oktober 2009, 00:00
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Kinderpolicen haben Abschlusspotenzial

Bereits im Kindesalter sollte der Grundstein für eine spätere Altersvorsorge gelegt werden – das finden rund 60 Prozent der Bundesbürger, wie aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Forsa hervorgeht.

Ist die verwandtschaftliche Beziehung zu dem Kind sehr eng, bestehen gute Chancen für einen Vertragsabschluss: knapp zwei Drittel aller Eltern haben für das jüngste Kind eine Police abgeschlossen und geben dafür mehr als 300 Euro im Jahr aus. 24 Prozent haben darüber nachgedacht, eine Versicherung für das eigene Kind abzuschließen.

Oma und Opa sparen für die Enkel

Bei Oma und Opa besteht der Umfrage zufolge durchaus noch Abschlusspotenzial. 67 Prozent der Großeltern hat noch nie daran gedacht, ihr Enkelkind gegen Risiken wie Unfall oder schwere Krankheit zu versichern – oder für die Ausbildungs- oder Studienkosten vorzusorgen. 18 Prozent haben bereits eine Versicherung abgeschlossen.

Rund ein Drittel aller Befragten, die bislang noch keine Versicherung abgeschlossen haben, ist bereit, mehr als 25 Euro im Monat für die Absicherung beziehungsweise die Vorsorge des Kindes auszugeben. 20 Prozent wären damit einverstanden, bis zu 50 Euro im Monat anzulegen.

Vernachlässigte Zielgruppe: Tanten und Onkel

Eine weitere Zielgruppe ist die der Tanten und Onkel sowie der Paten. Rund zwei Drittel der Befragten wäre bereit, bis zu 25 Euro im Monat für die Absicherung der Nichten und Neffen beizusteuern. Ein Viertel dieser Gruppe würde sogar bis zu 50 Euro im Monat investieren.

Vorsorge für Ausbildung und Unfall

Auf die Frage was abgesichert werden soll, ist es über 80 Prozent aller Befragten wichtig, dass das Kind gegen Invalidität oder längere Krankheit abgesichert ist. Diese Sicherheit wünschen sich fast genauso viele für den Fall einer späteren Berufsunfähigkeit. Auf der gleichen Stufe steht zudem die Vorsorge für eine gute Ausbildung des Kindes.

Befragte zwischen 18 und 29 Jahren wollen, dass das Kind versorgt ist, falls die Eltern sterben oder berufsunfähig werden. Daneben sehen es 69 Prozent von ihnen als sinnvoll an, bereits im Kindesalter mit dem Sparen für die Rente zu beginnen.

Im Auftrag der Kölner Aspecta Lebensversicherung, die zur HDI-Gerling Leben-Gruppe gehört, wurden insgesamt 2.011 Personen zwischen 18 und 80 Jahren befragt, die in ihrem Umfeld Kinder unter 18 Jahren haben. Neben den Eltern und Großeltern wurden auch Tanten und Onkel einbezogen. (ks)

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