Anzeige
Anzeige
7. August 2009, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Raffelhüschen: 44 Prozent der Bundesbürger unterversorgt

Die gesetzliche Rentenversicherung alleine reicht für den Großteil der Bundesbürger bei Weitem nicht aus, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment. 44 Prozent der Deutschen haben demnach weiteren Vorsorgebedarf.

Professor Dr. Bernd Raffelhüschen, Direktor des Instituts für Finanzwissenschaft an der Universität Freiburg, hat für den Fondsanbieter der Volks- und Raiffeisenbanken einen “Vorsorgeatlas” für Deutschland erstellt.

Das zentrale Ergebnis: Aktuell sind lediglich 56 Prozent der erwerbstätigen Deutschen (9,2 Millionen) in der Lage, mit Basis- und Zusatzversorgung mindestens 60 Prozent ihres letzten Bruttoeinkommens in den Ruhestand zu retten. Der Rest hat laut Raffelhüschen Versorgungslücken.

Fazit: Nur wer sich aktiv um seine Vorsorge kümmert, kann im Alter seinen Lebensstandard erhalten.

Pikant: Raffelhüschen besetzt neben dem Lehrstuhl an der Uni Freiburg auch einen Aufsichtsratsposten beim Versicherungskonzern Ergo, was eine Verquickung mit Interessen der privaten Vorsorgeindustrie nahelegt. Union Investment wiederum ist einer der größten Anbieter fondsgebundener Vorsorgelösungen hierzulande. (hb)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Thomas Bischof neu im Vorstand der Württembergischen

Thomas Bischof, derzeit Leiter Konzernentwicklung bei Munich Re, übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli die Verantwortung bei den Versicherungstochtergesellschaften der Wüstenrot & Württembergischen. Zudem ist nach Angaben des Unternehmens beabsichtigt, dass er im Laufe des Jahres 2018 zu deren Vorstandschef berufen und als Geschäftsfeldleiter Versicherungen ins Management Board der W&W-Gruppe einziehen wird.

mehr ...

Immobilien

Offener Immobilienfonds Hausinvest erwirbt Seattle-Zentrale von Facebook

Die Commerz Real hat den Büroneubau Dexter Station in Seattle im US-Bundesstaat Washington für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest erworben. Das Objekt ist mit einem Vertrag über zehn Jahre an Facebook vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Neuer Head of Global Sales bei Schroders

Schroders ernennt Daniel Imhof zum neuen Head of Global Sales. Mit der neu geschaffenen Position will das Haus auf die immer komplexer werdenden Kundenbedürfnisse sowie auf die steigende Nachfrage nach Fachkenntnissen eingehen.

mehr ...

Berater

Emerging Markets: Der Staub legt sich

Die Aktienmärkte der Schwellenländer haben schwierige Zeiten hinter sich. Einst gefeiert, dann geschmäht – so lassen sich die letzten zehn Jahre zusammenfassen. Nach und nach werden die guten Perspektiven aber wieder klarer. Gastkommentar von Marc Hellingrath, Union Investment

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Nachteile durch komplizierte Bauverträge

Richtet sich ein Bauvertrag nicht allein nach dem BGB sondern enthält zusätzlich Klauseln des VOB/B, wird er für Laien schnell unverständlich. Das Baufinanzierungsportal Baufi24 rät Bauherren zur Vorsicht.

mehr ...