Anzeige
Anzeige
3. Juni 2009, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Umfrage: Familien vernachlässigen Vorsorge

Die Wirtschaftskrise verdrängt die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit oder Tod zunehmend aus dem Bewusstsein der Menschen. Das liegt nicht zuletzt am schwierigen Umfeld: Mehr als 20 Prozent der Eltern in Deutschland erwarten infolge der Wirtschaftskrise einen deutlich sinkenden Lebensstandard. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie, die der Versicherer Delta Lloyd, Wiesbaden, in Kooperation mit dem FAZ-Institut erstellt hat. Im Rahmen der repräsentativen Studie wurden 1.000 Elternteile befragt.

Nur rund zehn Prozent der Mütter und Väter halten laut Studie beispielsweise die eigene Berufsunfähigkeit für ein wahrscheinliches Risiko. Dabei sind sich die meisten Befragten darüber bewusst, dass sie für solche Unglücksfälle schlecht gerüstet sind: Lediglich 26,5 Prozent der Eltern halten sich für ausreichend gegen Berufsunfähigkeit abgesichert, gegen den Tod der Eltern nur 17,7 Prozent.

Konservative Anlageformen bevorzugt

Bei der Altersversorgung setzen Familien laut Untersuchung am häufigsten auf Kapitallebensversicherungen und private Rentenversicherungen. Die Wirtschaftskrise habe die Nachfrage nach traditionellen Produkten mit konservativen Anlagestrategien belebt. Dabei geht der Trend hin zu Rentenversicherungen. Schon jetzt besäßen jüngere Eltern unter 30 Jahren im Schnitt mehr Privatrenten als Kapitallebensversicherungen.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Insgesamt zeigen die geringe Streuung bei der Vorsorge der Eltern und die Konzentration auf Versicherungsprodukte, dass das Vorsorgeverhalten der jüngeren Eltern in den Grundzügen dem der älteren Generationen ähnelt. (mo)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

Risikomanagement bei Immobilienprojekten: Verband fordert einheitliche Standards

Der Bau-Monitoring-Verband (BMeV) fordert einheitliche nationale Standards beim Risikomanagement in der Projektfinanzierung. Dies könne einem deutlichen Anstieg der Kosten für Immobilienprojekte entgegen wirken.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...