Anzeige
Anzeige
2. November 2009, 18:46
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie: Finanzkrise drückt Nachfrage nach fondsbasierten Altersvorsorgeprodukten

Der Anteil der Bundesbürger, die bereit sind, größere Anteile ihrer Altersvorsorge fondsbasiert anzulegen, ist in den letzten zwölf Monaten von 30 auf 22 Prozent gesunken. 26 Prozent wollen aktuell keinerlei Fondsbeimischungen in ihrem Vorsorge-Portfolio – vor Jahresfrist waren es nur 14 Prozent. Doch nicht nur fondsbasierte Produkte gehören zu den Verlierern der Finanzkrise.

Wie die Marktforscher vom Kölner Institut You Gov Psychonomics in ihrer aktuellen Studie “Kundenmonitor Assekuranz – Schwerpunktthema ‘Zukunft der Lebensversicherung” weiter herausgefunden haben, stoßen auch die vor der Krise insbesondere von angelsächsischen Versicherern angebotenen Vorsorge-Lösungen wie Garantiefonds, Hybridversicherungen, Universal-Life-Policen oder Variable Annuities auf geringere Akzeptanz. Die Produkte versprechen höhere Renditen und flexiblere Konditionen als klassische Lebensversicherungen mit gleichzeitigen Garantiekomponenten.

Krise ruft Generation 50plus Vorsorgelücken ins Bewusstsein

Insgesamt hat die Finanzkrise das Vertrauen der Deutschen der Studie zufolge geschwächt: Aktuell sehen nur noch 43 Prozent 18 bis 59-Jährigen ihre Vorsorgesituation als ausreichend an. Vor dem Ausbruch der Krise im vergangenen Jahr waren es laut Psychonomics noch 48 Prozent. Allerdings führen die Finanzmarkt-Turbulenzen vor allem bei der Generation der über 50-Jährigen zu einer stärkeren Bereitschaft zum Vorsorgesparen. 2005 und 2008 waren jeweils 69 Prozent von ihnen der Ansicht, ausreichend für das Alter vorgesorgt zu haben, inzwischen sind es nur noch 57 Prozent.

“Die Generation 50plus wird sich ihrer Vorsorgelücken und der Risiken privater Altersvorsorge seit Beginn der Finanzkrise besonders stark bewusst”, erklärt Psychonomics-Studienleiter Christoph Müller.

Anzeige

1 Kommentar

  1. Gerade zu der Zeit hätte man etwas abschließen sollen, bzw. eine Extrazahlung in einen bestehenden Fonds einzahlen sollen. Dann würde man sich jetzt freuen! 😉

    Kommentar von Jack — 24. Juni 2011 @ 16:55

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Thomas Bischof neu im Vorstand der Württembergischen

Thomas Bischof, derzeit Leiter Konzernentwicklung bei Munich Re, übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli die Verantwortung bei den Versicherungstochtergesellschaften der Wüstenrot & Württembergischen. Zudem ist nach Angaben des Unternehmens beabsichtigt, dass er im Laufe des Jahres 2018 zu deren Vorstandschef berufen und als Geschäftsfeldleiter Versicherungen ins Management Board der W&W-Gruppe einziehen wird.

mehr ...

Immobilien

Offener Immobilienfonds Hausinvest erwirbt Seattle-Zentrale von Facebook

Die Commerz Real hat den Büroneubau Dexter Station in Seattle im US-Bundesstaat Washington für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest erworben. Das Objekt ist mit einem Vertrag über zehn Jahre an Facebook vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Neuer Head of Global Sales bei Schroders

Schroders ernennt Daniel Imhof zum neuen Head of Global Sales. Mit der neu geschaffenen Position will das Haus auf die immer komplexer werdenden Kundenbedürfnisse sowie auf die steigende Nachfrage nach Fachkenntnissen eingehen.

mehr ...

Berater

Emerging Markets: Der Staub legt sich

Die Aktienmärkte der Schwellenländer haben schwierige Zeiten hinter sich. Einst gefeiert, dann geschmäht – so lassen sich die letzten zehn Jahre zusammenfassen. Nach und nach werden die guten Perspektiven aber wieder klarer. Gastkommentar von Marc Hellingrath, Union Investment

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Nachteile durch komplizierte Bauverträge

Richtet sich ein Bauvertrag nicht allein nach dem BGB sondern enthält zusätzlich Klauseln des VOB/B, wird er für Laien schnell unverständlich. Das Baufinanzierungsportal Baufi24 rät Bauherren zur Vorsicht.

mehr ...