Umfrage: Trend zu kapitalgedeckten Pensionsverpflichtungen

Pensionsverpflichtungen werden trotz Finanzkrise zunehmend ausfinanziert, das heißt durch die Einrichtung von Treuhandmodellen (CTA) oder das Übertragen der Rentenverpflichtungen auf einen Pensionsfonds ausgelagert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Fondsgesellschaft Allianz Global Investors (AGI) unter Finanzmarktakteuren in Deutschland und der Schweiz.

In Deutschland erwarten demzufolge fast drei Viertel der 270 Befragten (73 Prozent), dass die Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen weiter an Bedeutung gewinnt.

Tobias Pross, Geschäftsführer Pension Markets bei AGI: „Eine derartige Entwicklung stellt eine große Chance für professionelle Vermögensverwalter dar. Aufgrund der steigenden Komplexität der internationalen Finanzmärkte und -produkte werden die Unternehmen beim Management ihrer Pensionsverpflichtungen verstärkt auf externe Expertise zurückgreifen wollen.“

Ein Trend von dem nicht zuletzt AGI selbst profitieren würde – das Unternehmen gibt nicht nur Studien in Auftrag, die eine Verschiebung zu kapitalgedeckter Vorsorge attestieren, es bietet auch fondsbasierte Anlagelösungen zur Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen an. (hb)

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