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14. Oktober 2009, 00:00
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Weniger Neugeschäft, höhere Summen bei Lebensversicherungen

Der Trend zu weniger Neugeschäft mit höheren Abschlusssummen hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 bei den deutschen Lebensversicherern fortgesetzt. Zu diesem Ergebnis kommt der Brancheninformationsdienst map-report nach der Analyse von mehr als fünfzig Geschäftsberichten deutscher Lebensversicherer. Mit insgesamt 6,5 Millionen LV-Hauptversicherungen wurden danach im vergangenen Jahr nahezu 900.000 Verträge weniger abgeschlossen als in 2007, was einem Rückgang um 12,2 Prozent entspricht. Die Fortis Deutschland Lebensversicherung verzeichnete mit einer Stückzahl von 70.888 neuen Verträgen im Verhältnis zu ihrer Produktion des Vorjahres die meisten neuen Policen, die Assekuranz R+V mit insgesamt 9,353 Milliarden Euro die höchsten Versicherungssummen. Die Studienergebnisse verdeutlichen, dass die Allianz Lebensversicherung, hierzulande Marktführer unter den Lebensversicherern, hat ihre Position verteidigt. Zwar weist das Neugeschäft bei der Stückzahl einen Rückgang von elf Prozent aus, dafür wurde aber in der Versicherungssumme ein Plus von mehr als vier Prozent erreicht.
Auch das Neugeschäft der Generali Lebensversicherung zeige einen ähnlichen Trend auf. Vertragsanzahl und Versicherungssummen seien zurückgegangen, doch der Rückgang der Versicherungssummen habe im Verhältnis rund 50 Prozent unter dem Schwund der Vertragsstückzahlen gelegen.
Anders die Entwicklung bei der Aachen Münchener. Hier sei bei Stückzahl und der Versicherungssumme prozentual gleichermaßen ein Zuwachs im hohen einstelligen Bereich erzielt worden. Die gleiche Entwicklung zeigte sich bei den Gesellschaften HanseMerkur24 und der Plus Lebensversicherung AG. (af)

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