22. September 2010, 12:59
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Allianz verkauft Schweizer Töchter an Helvetia

Der Versicherer Allianz verkauft einen Teil seines Geschäfts in der Schweiz an den dortigen Wettbewerber Helvetia. Die Schweizer teilten mit, von der Allianz Suisse die Versicherer Alba und Phenix zu übernehmen. Analysten glauben, dass die Allianz einen Angriff auf die Schweizer Baloise plant.

Donedeal-127x150 in Allianz verkauft Schweizer Töchter an HelvetiaDen Kaufpreis beziffert Helvetia auf 302 Millionen Schweizer Franken (228 Millionen Euro). Die Übernahme soll aus Eigenmitteln finanziert werden und, die erforderlichen Genehmigungen vorausgesetzt, im Laufe des vierten Quartals abgeschlossen sein. Helvetia will sein Geschäft in der Schadensversicherung durch den Kauf deutlich ausbauen.

Die Analysten des Bankhauses Kepler sehen in dem Schritt der Allianz eine Vorbereitung einer möglichen Offerte für den Schweizer Versicherer Baloise. Dieses Gerücht hatte es bereits in den vergangenen Jahren häufiger gegeben. Mit dem Verkauf von Teilen des Geschäfts in der Schweiz könnte die Allianz versuchen, mögliche Bedenken der Schweizer Wettbewerbshüter gegen eine Offerte von Anfang an zu zerstreuen, schreiben die Kepler-Analysten. (hb)

Foto: Shutterstock

3 Kommentare

  1. Was Herr Diekmann hier seit Jahren versucht, scheint alles in die Irre zu führen… Zeit für die Ablösung?

    Das Beschwerdemanagement bei der ALLIANZ SE ist unter aller Kanone, die eigenen Mitarbeiter beteiligen sich an Schenkkreisen nach dem Schneeballprinzip organisiert und somit auf Betrug ausgerichtet… Wo soll das nur hinführen?

    Vielleicht wäre es besser den Konzern ALLIANZ zu zerschlagen und die Teilchen auf die erfolgreichen Marktteilnehmer zu verteilen… schlimmer gehts immer…

    Kommentar von Maxmilian Brettschneider — 24. September 2010 @ 17:43

  2. […] Allianz verkauft Schweizer Töchter an Helvetia – Cash. Online … […]

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