Anzeige
Anzeige
25. Februar 2010, 12:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Mehrheit der Kassenmitglieder erwartet Einschnitte

Halb Deutschland hält eine private Krankenzusatzversicherung für nötig, um Leistungslücken der Krankenkassen zu kompensieren. 70 Prozent rechnen in naher Zukunft mit Zusatzbeiträgen und Leistungskürzungen der gesetzlichen Krankenversicherungen. Das ist zumindest das Resultat einer Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern im Auftrag des Versicherers DEVK.

Gkv-127x150 in Mehrheit der Kassenmitglieder erwartet EinschnitteBesonders beliebt sind der Studie zufolge Leistungen für Gesundheitsvorsorge, Sehhilfen und Krankentagegeld. Schon heute finden 64 Prozent der Kassenmitglieder, dass die Leistungen ihrer Krankenversicherung nicht mehr ausreichen.

Wichtig sind den Befragten vor allem Vorsorgeuntersuchungen, die vom Arzt empfohlen, aber nicht von den Kassen bezahlt werden. Dazu gehören beispielsweise sportmedizinische Vorsorge, Krebspräventionsmaßnahmen und zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen für Kinder.

Die Gesundheitsprävention ist laut Umfrage einer der Top-Gründe für die Deutschen, eine Zusatzversicherung abzuschließen: 57 Prozent der Teilnehmer halten sie für wichtig. Auch höhere Leistungen für Sehhilfen stehen auf der Wunschliste für private Zusatzversicherungen weit oben. 75 Prozent tragen zumindest gelegentlich Brille oder Kontaktlinsen. (hb)

Foto: Shutterstock

Anzeige

1 Kommentar

  1. Die privaten Krankenversicherungen werden sicherlich in den kommenden Jahren einen erheblichen Zulauf an Kunden bekommen, die Zusatzversicherungen abschließen wollen. Da der Wunsch der Deutschen nach einer Überversorgung sehr groß ist, müssen sich die PKVen überlegen, welche Leistungen und Tarife sie unter das Volk bringen wollen. Es besteht die Gefahr, daß die Beitragszahler der privaten Zusatzversicherungen das Leistungsangebot überstrapazieren. Schon heute sind Milliarden Euro an GKV Ausgaben überflüssig, wenn sich der Bürger vernünftig verhalten würde. Dies ist aber nicht der Fall.
    Jürgen Bause D-Griesingen, PR-Berater im Gesundheitsbereich

    Kommentar von Jürgen Bause — 26. Februar 2010 @ 11:57

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

Risikomanagement bei Immobilienprojekten: Verband fordert einheitliche Standards

Der Bau-Monitoring-Verband (BMeV) fordert einheitliche nationale Standards beim Risikomanagement in der Projektfinanzierung. Dies könne einem deutlichen Anstieg der Kosten für Immobilienprojekte entgegen wirken.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...