bAV: Alte Leipziger Pensionsfonds bietet Risiko-Varianten an

Die Alte Leipziger Pensionsfonds bietet Unternehmen für die betriebliche Altersvorsorge (bAV) jetzt drei Risiko-Varianten an, wenn sie ihre Pensionsverpflichtungen auslagern möchten.

alte_leipziger firmensitzDie drei Produktvarianten der Tochtergesellschaft der Alte Leipziger Lebensversicherung unterscheiden sich dabei im Grad des Nachschussrisikos. Dieses trägt der Arbeitgeber, wenn der Pensionsfonds die zugesagte Leistung im Versorgungsfall nicht erbringen kann.

Bei der sogenannten sicherheitsorientierten Variante sind die späteren Rentenleistungen garantiert, so dass eine Nachschussverpflichtung des Arbeitgebers entfällt.

Preislich günstiger, aber auch riskanter, ist die sogenannte liquiditätsschonende Variante. Laut Alte Leipziger Pensionsfonds bietet diese den Unternehmen einen höheren Rechnungszins sowie einen günstigeren Einmalbeitrag. Allerdings muss das Unternehmen mit eigenem Kapital nachschießen, wenn die vorhandenen Mittel nicht ausreichen, um die Verpflichtungen zu decken. Dazu findet ein regelmäßiger Abgleich zwischen dem vorhandenen und dem benötigten Kapital statt, teilt das Unternehmen mit.

In das letztgenannte Angebot lässt sich die dritte Variante integrieren: Eine garantierte Berufsunfähigkeitsleistung, die keine Nachschusspflicht erfordert.

Der 2002 in Deutschland eingeführte Pensionsfonds ist einer von fünf Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorgung. Er eignet sich insbesondere zur bilanziellen Auslagerung bestehender Versorgungszusagen. Zuletzt erweiterte der Versicherer Zurich aus Bonn seine bAV-Produktpalette im Bereich Pensionsfonds. (lk)

Foto: Alte Leipziger

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