Anzeige
Anzeige
24. Januar 2012, 13:40
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Alte Leipziger sieht sich auf Wachstumspfad

Die Versicherungsgruppe Alte Leipziger – Hallesche Konzern konnte nach eigenen Angaben ein kräftiges Beitragswachstum in 2011 verzeichnen. Demnach wuchsen die gebuchten Bruttobeiträge in der Lebensversicherung um rund sechs Prozent auf 1,58 Milliarden Euro, das Krankengeschäft wuchs um fünf Prozent zum Vorjahr.

Alte Leipziger-firmensitz-127x150 in Alte Leipziger sieht sich auf WachstumspfadLaut der vorläufigen Zahlen wurde der Zuwachs in der Lebensversicherung vor allem durch das Neugeschäft mit laufenden Beiträgen (plus 19 Prozent im Vergleich zu 2010) sowie Einmalbeiträgen (plus 6,7 Prozent) getragen, teilt der Versicherungskonzern aus Oberursel mit. Neue Kunden sollen vor allem in der Berufsunfähigkeits-, Renten- sowie fondsgebundenen Rentenversicherung gewonnen worden sein.

Von der positiven Beitragsentwicklung konnte der Rohüberschuss jedoch nicht profitieren: Mit rund 370 Millionen Euro befinde man sich aber „auf geplantem Niveau“, heißt es beim Versicherer. Die erstmalig vorgeschriebenen Zinszusatzreserve in Höhe von 29 Millionen Euro hat sich negativ auf den Rohüberschuss ausgewirkt. Der Rohüberschuss ist der verteilungsfähige Überschuss, der aus der Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattungen, plus Direktgutschrift sowie Jahresüberschuss besteht.

Der Versicherer deutet die vorläufigen Geschäftsergebnisse als Vertrauensbeweis der Vertriebspartner in die langfristige Solidität des Konzerns. Zudem seien die Gesellschaften aufgrund ihrer Kapitalanlagestrategie von den Auswirkungen der Finanzkrise verschont geblieben, heißt es. Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen sei mit rund 4,5 Prozent „erneut zufrieden stellend gewesen“. Das Eigenkapital erhöht sich erstmals auf über eine halbe Milliarde Euro. Künftig soll dieses noch weiter ausgebaut werden, teilt die Alte Leipziger mit.

Rohüberschuss im Krankengeschäft sinkt um neun Prozent

Die Hallesche Krankenversicherung konnte einen Netto-Neuzugang von rund 6.500 Personen erzielen. Der Bestand in der Vollversicherung wuchs damit auf rund 236.300 Personen (2010: 229.851). Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen demnach um fünf Prozent auf 1,06 Millionen Euro (2010: eine Million Euro).

Der Rohüberschuss der Halleschen habe trotz eines Rückgangs von rund neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit rund 136 Millionen Euro (2010: 150 Millionen Euro) die gesteckten Ziele übertroffen, heißt es. (lk)

Foto: Alte Leipziger

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

Risikomanagement bei Immobilienprojekten: Verband fordert einheitliche Standards

Der Bau-Monitoring-Verband (BMeV) fordert einheitliche nationale Standards beim Risikomanagement in der Projektfinanzierung. Dies könne einem deutlichen Anstieg der Kosten für Immobilienprojekte entgegen wirken.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...