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17. Januar 2012, 12:24
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Sozialversicherung mit Milliardenüberschuss

Dank guter Konjunktur: Die Sozialversicherung verzeichnete im ersten bis dritten Quartal 2011 einen Finanzierungsüberschuss von rund sechs Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mitteilt, hatte im Vergleichszeitraum 2010 noch ein Defizit von 3,9 Milliarden Euro zu Buche gestanden.

Einnahmen-Plus-Zuwachs-127x150 in Sozialversicherung mit MilliardenüberschussGegenüber Cash.Online teilte Destatis mit, dass es zuletzt im ersten bis dritten Quartal 2006 einen noch höheren Überschuss (10,6 Milliarden Euro) gab. Die Einnahmen der Sozialversicherung summierten sich im ersten bis dritten Quartal 2011 auf knapp 386 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Einnahmenplus von 2,4 Prozent. Die Ausgaben lagen mit rund 380 Milliarden Euro leicht unterhalb des Vorjahreszeitraums (minus 0,2 Prozent). Die Sozialversicherung umfasst die gesetzliche Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung, die gesetzliche Pflegeversicherung, die Alterssicherung für Landwirte sowie die Bundesagentur für Arbeit.

Die Einnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung erhöhten sich laut Destatis im ersten bis dritten Quartal 2011 um 1,8 Prozent auf rund 186 Milliarden Euro. Diesem Einnahmenzuwachs stand ein geringerer Anstieg der Ausgaben um 0,6 Prozent auf knapp 187 Milliarden Euro gegenüber. Das Finanzierungsdefizit beträgt rund 0,5 Milliarden Euro (2010: minus 2,7 Milliarden Euro).

Die überwiegend aus Zuweisungen des Gesundheitsfonds bestehenden Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung summierten sich im ersten bis dritten Quartal 2011 auf rund 140 Milliarden Euro (plus 5,4 Prozent). Die Ausgaben erhöhten sich um 2,2 Prozent auf etwa 134 Milliarden Euro (Finanzierungsüberschuss: 5,3 Milliarden Euro, 2010: 1,1 Milliarden Euro). Wie es hieß, hätten insbesondere die zum 1. Januar 2011 in Kraft getretenen Gesetze zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes einen höheren Ausgabenanstieg verhindert.

Seite 2: Überschuss bei Bundesagentur für Arbeit, leichtes Defizit in der gesetzlichen Pflegeversicherung

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