Ergo relativiert Berichte über zusätzlichen Personalabbau

Die Ergo Versicherungsgruppe aus Düsseldorf hat Medienberichte relativiert, wonach neben des geplanten Abbaus von 1.350 Arbeitsplätzen, weitere 600 Stellen in den nächsten drei Jahren wegfallen sollen. Es gebe keine beschlossene Planung, teilte die Ergo mit.

Ergo-Hauptsitz in Düsseldorf

Wie die Tageszeitung „Rheinische Post“ in ihrer Montagsausgabe mit Verweis auf Unternehmenskreise berichtet, sollen bis 2015 pro Jahr 200 weitere Vollzeitstellen bei der Ergo gestrichen werden.

Die Ergo Versicherungsgruppe erklärte daraufhin in einer Pressemitteilung, dass geplant sei, im nächsten Jahr insgesamt 200 Stellen im Innendienst abzubauen. Zudem habe das Unternehmen einen Stellenabbau für die Jahre 2014 und 2015 „in gleicher Höhe in die Planfortschreibung“ eingestellt. Dabei handele es sich jedoch nicht um eine beschlossene Planung, sondern um eine Maßnahme, die „fortlaufend überprüft“ werde, heißt es. „Weder ist dies abschließende Beschlusslage, noch hat sie etwas mit der Initiative Zukunft Vertrieb zu tun“, so Ergo-Personalvorstand Dr. Ulf Mainzer.

Unternehmensleitung und Mitbestimmungsgremien verhandeln seit Wochen über die Umsetzung der Initiative Zukunft Vertrieb. Laut „Rheinischer Post“ soll es am Montag und Dienstag der kommenden Woche Verhandlungen zwischen Unternehmensführung und Betriebsrat darüber geben, wie Mitarbeiter gegen Abfindung das Unternehmen verlassen oder in den Vorruhestand gehen können. Am folgenden Mittwoch sollen Ergo-Chef Torsten Oletzky und Personalvorstand Mainzer im Rahmen einer Betriebsversammlung über die Ergebnisse informieren. (lk)

Foto: Ergo

 

 

 

 

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