Ergo plant Stellenabbau

Die Ergo Versicherungsgruppe will ihre Ausschließlichkeitsorganisationen unter dem Dach einer Vertriebsgesellschaft zusammenführen. Wie das Unternehmen mitteilt, soll diese Umstrukturierung mit dem Abbau von über 1.300 Stellen einhergehen.

Ergo-Hauptsitz in Düsseldorf
Ergo-Hauptsitz in Düsseldorf

Bereits im April hatte es erste Gerüchte über einen anstehenden Vertriebsumbau gegeben, die nun durch eine Pressemitteilung des Düsseldorfer Versicherers bestätigt wurden. Demnach soll die Zahl der Ausschließlichkeitsorganisationen von fünf auf zwei reduziert werden. Die verbleibenden Organisationen werden als Teile einer Vertriebsgesellschaft agieren, so die Ergo.

Auch die Regionaldirektionen sollen reduziert werden. Die vorgesehene Verkleinerung auf bundesweit 120 Regionaldirektionen soll zu einer weiteren Kostenreduktion führen. Insgesamt würden durch den Umbau laut Ergo jährlich rund 164 Millionen Euro eingespart.

Die geplanten Veränderungen gehen mit dem Abbau von bis zu 700 Stellen im angestellten Außendienst und bis zu 650 Stellen im Innendienst einher. Die Unternehmensleitung strebt eigenen Angaben zufolge eine sozialverträgliche Umsetzung an.

Seite zwei: Der Umbau soll Kosten senken und Beratungsqualität verbessern

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