Anzeige
7. November 2013, 11:33
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Cyberattacken bedrohen den Mittelstand

Cybercrime wächst weltweit in einem rasanten Tempo und deshalb steigt auch der Bedarf an Versicherungsdeckungen für Risiken des Datenverlustes rapide an.

Gastbeitrag Friedrich Ganz, Artus-Gruppe

Cybercrime in Cyberattacken bedrohen den Mittelstand

Ein Datenklau zieht zahlreiche Konsequenzen nach sich. Die strafrechtliche Bedrohung betrifft dabei das Management persönlich.

Cyberrisiken sind auch eine Herausforderung für die Versicherungswirtschaft. Es gibt mehrere Gefahrenquellen: Durch die Globalisierung und Vernetzung bieten Verbindungen über das Internet weltweiten Zugriff auf Daten, Systeme und ganze Organisationen.

Infrastrukturausfall verhindern

Ein großräumiger Ausfall des Internets kann deshalb zu weitreichenden Betriebsunterbrechungen führen, da viele Firmen im Alltagsgeschäft vom Netz abhängig sind. Ein weiteres Risiko sind kritische Infrastrukturen, insbesondere der ansteigende Einsatz von Remote Access birgt ein erhöhtes Gefahrenpotenzial.

Deshalb gilt es, unbefugten Fernzugriff sowie den Infrastrukturausfall zu verhindern und zu versichern. Beim Thema Compliance geht es insbesondere um die Einhaltung datenschutzrechtlicher sowie aufsichtsrechtlicher Bestimmungen.

Gefahr aus den populären sozialen Netzwerken

Geschäftsführer können für die Einhaltung dieser Bestimmungen persönlich haftbar gemacht werden. Insbesondere die Dienstleistungen Outsourcing und Cloud Computing müssen skeptisch beurteilt werden. Hier kann es bei Cyberangriffen um einen enormen Verlust von Kundendaten gehen.

Cyberattacken in Cyberattacken bedrohen den Mittelstand

Mögliche Absicherung über Haftpflicht- und Eigenschadendeckung.

Die sozialen Netzwerke bergen die Gefahr von Persönlichkeitsrechtsverletzungen sowie Identitätsdiebstahl, aber auch Cybermobbing. Cyberattacken haben vielfältige Facetten und umfassen unter anderem Betrug, Diebstahl, Erpressung über Spionage sowie Schädigung von Vermögenswerten. Unterschieden wird hier bei den Versicherern zwischen materiellen und immateriellen Schäden.

Kleiner Anfwand – große Wirkung

Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland unterschätzen noch immer das Cyberrisiko. Dabei ist es eine Tatsache, dass der Mittelstand immer stärker ins Visier krimineller Attacken gerät.

Cyberkriminalität ist zu einer ernst zu nehmenden existenziellen Bedrohung mittelständischer Betriebe geworden. Der jährliche Gesamtschaden durch Cyberkriminalität beträgt einer Studie der Firma Symantec zufolge rund 2,1 Milliarden Euro.

Davon trifft mehr als die Hälfte aller Angriffe Unternehmen des Mittelstands mit weniger als 2.500 Mitarbeitern, 18 Prozent hatten sogar weniger als 250 Angestellte. Die durchschnittlichen Verluste oder Kosten aufgrund eines Datendiebstahls in Deutschland, betragen nach Untersuchungen aktuell je Fall 4,4 Millionen Euro.

Seite zwei: Kundenverlust durch Datenangriff

Weiter lesen: 1 2 3

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 07/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebsrente – Wandelanleihen – Ferienimmobilien – Family Offices

Ab dem 21. Juni im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Blockchain: (Noch) keine Priorität bei den Versicherern

Bei 68 Prozent der deutschen Finanzdienstleister räumen dem Thema Blockchain derzeit noch keine große Priorität ein. Viele Banken, Versicherer und Asset Manager wollen erst einmal abwarten, was die Konkurrenz macht, zeigt eine Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter den Führungskräften von 300 Banken, Versicherern und Vermögensverwaltern.

mehr ...

Immobilien

Wohnimmobilien: Nachfrage im im Osten so hoch wie nie

Wohneigentum ist in Ostdeutschland aktuell so gefragt wie nie zuvor. Neben klassischen Selbstnutzern bringt die Niedrigzinsphase laut der Landesbausparkasse (LBS) auch immer mehr Investoren dazu, nach sicheren Anlagen auf dem Immobilienmarkt zu suchen.

mehr ...

Investmentfonds

Gedämpfter Optimismus in China

Das Vertrauen in das chinesische Wachstum schrumpft, ein Grund dafür ist der Handelskrieg, der von US-Präsident Donald Trump ausgeht. Doch der Konflikt könnte die Entwicklung des Landes und seines Marktes durchaus auch positiv beeinflussen.

mehr ...

Berater

Roboadvisor in der Anlageberatung – Sie werden immer besser

Robo-Advisor von Fintech-Unternehmen oder Banken sollen die Anlageberatung beleben und Privatkunden eine komfortable Hilfe bei der Geldanlage bieten. Wie gut die digitalen Helfer sind, zeigt eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ), das im Auftrag des Nachrichtensenders n-t 17 Robo-Advisor-Lösungen von 15 Anbietern unter die Lupe genommen hat.

mehr ...

Sachwertanlagen

Fondsbörse warnt erneut vor “Lockangebot”

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG entrüstet sich erneut über ein Angebot, wonach den Anlegern der Kauf ihrer Fondsanteile weit unter dem Zweitmarktkurs angeboten wird. In diesem Fall ist die Diskrepanz besonders groß.

mehr ...

Recht

Erbbaurecht: Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks

Kommunen, Kirchen und Stiftungen vergeben häufig Erbbaurechte. Als “Eigentum auf Zeit” können diese gerade für junge Familien mit wenig Eigenkapital eine Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks darstellen. Die Hamburgische Notarkammer erklärt.

mehr ...