28. Juni 2013, 09:00
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Social Media: Drei Do’s und Dont’s

Social Media ist in aller Munde – für die einen gilt Facebook & Co. als echter Umsatzbringer und Reputationsmarketingmaschine für die anderen als vorübergehendes Übel. Was ist richtig?

Gastbeitrag von Steffen Ritter, Autor und Speaker

Facebook-Steffen-Ritter-254x300 in Social Media: Drei Do’s und Dont’s

“Nutzen Sie bewusst und zugleich neugierig die neuen Medien, die so neu ja auch nicht mehr sind.”

“Bist Du auch bei Facebook?” werde ich manchmal gefragt – verbunden mit einem Augenzwinkern, welches symbolisiert, wie schwachsinnig diese Gequatsche und Getwittere in der Online-Welt ja eigentlich ist. “Bringt ja eh nichts und kostet nur Zeit!”

Das ist richtig, dem kann ich nur beipflichten. Sich in sozialen Netzen anzumelden und dann einfach mal zu warten was passiert, hat garantiert keinen Effekt. Wie auch? Sie können sich auch schlecht auf den Marktplatz stellen, damit Sie “auch dabei und unter vielen potenziellen Kunden sind”, aber einfach nichts sagen, stumm wie ein Fisch sein.

Sicher, Social Media ist gerade irgendwie “in” und viele wollen dabei sein. Andere überlegen. Wieder Andere beharren auf ihrer einmal formulierten Abneigung. Man will ja standhaft zu seinen Überzeugungen stehen…

Tipp für Unentschlossene

Mein Tipp für die Unentschlossenen: Überlegen Sie in Ruhe, wie Sie Social Media nutzen möchten. Nur für Ihre privaten Kontakte oder auch beruflich? Oder beides? Schwebt Ihnen anteilig auch eine berufliche Nutzung vor, beachten Sie, dass Sie dann bewusster agieren sollten. Bewusst im Sinne von wirkungsbewusst. Alles was Sie schreiben, bleibt. Schritt für Schritt bilden sich Ihre “Freunde” (also zum Beispiel auch die mit Ihnen vernetzten Kunden) eine Meinung, sie machen sich ein Bild von Ihnen. Nichts wirkt nicht!

Aber: Einfach mal irgendwo, zum Beispiel bei Facebook, Xing oder wo auch immer, anmelden und dann warten, ob es sich lohnt, ist verschenkte Zeit. Dann besser sein lassen. Es wird ohne Ihr Zutun keinen Effekt, keine Wirkung haben. Deshalb ein paar ganz persönliche und damit – ACHTUNG – sehr subjektive Ideen und Ansichten. Entscheiden Sie selbst, ob Sie damit “leben können”.

3 Do’s

• Geben Sie Input und wertvolle Tipps aus Ihrer Erfahrungswelt! Das kann ein beruflicher Tipp oder eine Empfehlung, es kann aber auch eine interessante Homepage, ein Video oder etwas Spannendes außerhalb Ihrer Branche sein.

• Geben Sie anderen aktiv Feedbacks, zum Beispiel durch Kommentare oder durch “Gefällt mir”-Klicks. Beteiligen Sie sich. Sprechen Sie mit. Wie in der normalen Kommunikationswelt auch.

• Geben Sie – so Sie mögen – durchaus auch einmal Einblick in Ihre “private Welt”. Ähnlich einem Smalltalk schafft auch das Verbindung und Vertrauen. Die Dosis hierfür bestimmen allein Sie.

Seite zwei: 3 Dont’s oder was Sie lassen sollten

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1 Kommentar

  1. Soziale Netzwerke wirken nur indirekt und auch das nur, wenn man direkten Mehrwert bietet. Plumpe Werbebotschaften sollte man tunlichst unterlassen. Bedenken Sie auch, wo Leute nach Ihnen suchen. Bestimmt nicht im sozialen Netzwerk, sondern in den Suchmaschinen. Hier sollten Ihre Einträge, beispielsweise in Google Maps, optimiert sein. Dort sucht man nach Ihnen. Dort müssen Sie aktiv sein. Man sollte Sie auch gut bewerten. Gute Online-Bewertungen ersetzen die alte Empfehlungsnahme.

    Kommentar von andreas kandschur — 28. Juni 2013 @ 23:17

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