27. Februar 2013, 10:29
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Swiss Life erzielt Hälfte des Neugeschäfts mit Unternehmen

Im Geschäftsjahr 2012 konnte die deutsche Niederlassung des Schweizer Versicherers Swiss Life im Bereich Betriebsrente deutlich zulegen. Zudem hat sich der Anteil der Firmenkunden am Neugeschäft deutlich erhöht.

Dr. Thilo Finck, Swiss Life

Dr. Thilo Finck, Swiss Life

“Die betriebliche Altersvorsorge hat sich zum immer wichtigeren Standbein von Swiss Life entwickelt. Auch im zurückliegenden Geschäftsjahr profitierten wir von unserer starken Kompetenz bei Vorsorgelösungen für Unternehmen”, bilanziert Dr. Tilo Finck, der seit Anfang dieses Jahres Hauptbevollmächtigter von Swiss Life, Niederlassung für Deutschland, ist.

Der Anteil der Firmenkunden an den laufenden Beiträgen im Neugeschäft habe sich auf 50 Prozent, nach 41 Prozent im Jahr 2011 erhöht. Daneben habe auch die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) wesentlich zum Neugeschäft beigetragen, das vor allem im zweiten Halbjahr deutlich an Fahrt gewonnen hat.

bAV lässt laufendenes Prämienvolumen steigen

Die deutsche Niederlassung von Swiss Life konnte 2012 ihre Einnahmen im Geschäft mit laufenden Prämien steigern. Daran hatte das erfolgreiche Geschäft mit der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) großen Anteil. Das Unternehmen verwaltete Lebensversicherungen mit einer Versicherungssumme von insgesamt 80,5 Milliarden Euro. Die Eigenmittelausstattung lag wie in der Vergangenheit weit über den aufsichtsrechtlichen Anforderungen, so die deutsche Dependance in München.

Bruttobeitragsvolumen stagniert, Kapitalerträge legen zu

Danach erzielte das Unternehmen 2012 gebuchte Bruttobeiträge in Höhe von 1.284,8 Millionen Euro, was annähernd dem Vorjahresniveau von 1.293,9 Millionen Euro entspricht. Die Neugeschäftsbeiträge lagen mit 345,4 Millionen Euro um 8,1 Prozent unter dem Wert aus 2011 (375,6 Millionen Euro).

Die deutsche Swiss Life-Niederlassung verwaltete 2012 nach eigenen Angaben Kapitalanlagen im Wert von 14 Milliarden Euro, ein Plus um 4,4 Prozent gegenüber 2011. Die Kapitalerträge legten um zwölf Prozent auf 774 Millionen Euro zu. Die Solvenzquote habe 137,6 Prozent betragen. Damit sei die Eigenmittelausstattung von Swiss Life um 208,3 Millionen Euro über den gesetzlichen Vorgaben angesiedelt.

BU, Pflege und Garantiekonzepte stehen 2013 im Fokus

Für 2013 erwartet Finck eine leicht über dem Markt liegende Entwicklung der Beitragseinnahmen. Dazu beitragen sollen insbesondere die BU, die Pflegerente sowie Produkte mit “modernen Garantiekonzepten”. Zusätzlich sei geplant, das Geschäft in der betrieblichen Altersversorgung weiter zu verstärken.

Profitieren will Swiss Life auch von einer engeren Verzahnung mit den konzerneigenen Endkundenvertrieben. Das Ende letzten Jahres gestartete Unternehmensprogramm „Swiss Life 2015“ vereine beide Standbeine zu einem Finanzberatungs- und Versicherungsunternehmen. So will Swiss Life die Marktbearbeitung optimieren und verstärkt Synergien nutzen. (fm/lk)

Foto: Swiss Life

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Universa baut Fondspalette aus und bringt neue Kfz-Versicherung

Die Universa Versicherungen, Nürnberg, stockt die Fondspalette auf und bietet jetzt fünf iShare-ETFs von Blackrock Asset Management an. Neben einem weltweiten und deutschen Aktienindex werden somit nun auch ETFs angeboten, die einen Aktienindex in Europa und in Schwellenländern sowie einen Index aus Unternehmensanleihen in der Eurozone nachbilden.

mehr ...

Immobilien

Deutsche wollen smarter wohnen

Das Smart Home gilt seit einigen Jahren als der Standard von morgen. Eine Deloitte-Studie zeigt: Das Interesse an diesen Anwendungen ist groß, der Datenschutz bleibt jedoch ein wichtiges Thema. Immerhin 13 Prozent der Haushalte verfügen bereits über einen intelligenten Lautsprecher. Bei der Art der bevorzugten Smart-Home-Lösungen gibt es zudem Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

mehr ...

Investmentfonds

BaFin präzisiert Vorschriften der MiFID II

Die Finanzaufsicht BaFin hat die Neufassung ihres Rundschreibens “MaComp” veröffentlicht und präzisiert darin unter anderem die Grundsätze zur “Zielmarktbestimmung” und diverse weitere neue Vorschriften. Zwei Punkte allerdings fehlen noch.

mehr ...

Berater

Neue Kooperationspartner der BCA AG

Der Oberurseler Maklerpool BCA präsentiert mit der xbAV Beratungssoftware GmbH sowie Honorar Konzept GmbH zwei Unternehmen, die ihre Services den BCA-Partnern zur Verfügung stellen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Umbau von Aktionärsstruktur und Aufsichtsrat abgeschlossen

Die Lloyd Fonds AG teilt mit, dass die im März angekündigten Änderungen in ihrer Aktionärsstruktur nun umgesetzt und die üblichen Vorbehalte aufgehoben wurden. Zudem wurde der Aufsichtsrat mehrheitlich neu besetzt.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...