21. Juli 2014, 09:07
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Existenzsicherung: Gut durchdachte Alternative zur BU

Zudem begrenzen einige Anbieter den BU-Schutz für körperlich Tätige auf ein Endalter von 60 Jahren. Für Unternehmer, die vor allem ihre Firma gegen den eigenen Ausfall versichern wollen, fehlen damit wichtige Jahre, in denen die Wahrscheinlichkeit einer körperlichen Einschränkung immens ansteigt.

Nicht versicherbare Risiken

Nicht unbezahlbar, sondern gar nicht BU-versicherbar lautet die Diagnose für Menschen, die unter einer psychischen Vorerkrankung, Diabetes oder einer schweren Migräne leiden.

Existenzsicherung

Die BU-Alternativen auf einen Blick.

Personen mit einer entsprechenden Vorbelastung sind aus Sicht der Versicherungsgesellschaften sogenannte negative Risiken und damit in einem klassischen BU-Produkt nicht versicherbar.

Private Vorsorge finden und finanzieren

Für viele Menschen stellt sich also die Frage, wie sie eine private Vorsorge finden und finanzieren können. Die Produktentwicklung der Versicherungs-Gesellschaften hat auf diesen Missstand reagiert und eine große Vielfalt an alternativen Absicherungsmöglichkeiten geschaffen.

Hierzu zählen vier alternative Versicherungspolicen: Die Dread-Disease-, die Grundfähigkeits-, Erwerbsunfähigkeits- und die funktionelle Invaliditätsversicherung.

In der oberen Grafik sind alle vier Absicherungsarten mit ihren Vor- und Nachteilen gegenüber einer klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung dargestellt.

Wichtig ist vor allem: Lieber den Versicherungsschutz, sprich die versicherten Leistungsfälle, bedarfsgerecht einschränken als den monatlichen Beitrag soweit zu senken, dass die Rente im Leistungsfall hinten und vorne nicht reicht.

Autorin Ellen Ludwig ist Geschäftsführerin bei [ascore] Das Scoring, Hamburg.

Foto: ascore

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

High on wheels – Cannabis am Steuer

Der 20. April oder “420 Day” ist  für Cannabis-Fans ein Pflichttermin: Denn 420, 4:20 oder 4/20 (engl.: four-twenty) ist in den USA ein Codewort für den Konsum von Haschisch und Marihuana. Hierzulande können Kranke auf Kassenkosten Cannabis als Medizin erhalten und müssen nicht mit Sanktionen rechnen – wenn sie sich an die Vorgaben des Arztes halten und fahrtüchtig sind. Anders sieht es aus, wer zum privaten Vergnügen kifft.

mehr ...

Immobilien

9 Urteile zum Thema Haus, Garten und Co.

Über die langen Monate des Winters konnten es Garten- und Balkonfreunde kaum erwarten, dass sie wieder ihren Lieblingsort betreten können. Sie vermissten das Leben im Freien beziehungsweise – im Falle des Balkons oder der Loggia – fast im Freien. Nun ist das witterungsbedingt wieder möglich, aber damit häufen sich auch entsprechende Streitfälle.

mehr ...

Investmentfonds

Aktienrückkäufe im Höhenflug

Immer mehr Unternehmen kaufen eigene Aktien zurück. 2018 war für die so genannten Share Buybacks ein Rekordjahr, doch vieles spricht für neue Höchstmarken in diesem Jahr. Ein Gastbeitrag von Benjardin Gärtner, Union Investment

mehr ...

Berater

Rente mit 67: Für viele Deutsche steigt das Armutsrisiko

Höhere Altersgrenzen bei der Rente bedeuten nicht unbedingt späteren Erwerbsaustritt. Sollte der Arbeitsmarktboom nicht anhalten, drohen insbesondere Menschen mit geringer Bildung, prekärer Beschäftigung und niedriger Gesundheit große sozialpolitische Risiken. Warum die Politik jetzt handeln muss.

mehr ...

Sachwertanlagen

“Eines der besten Quartale unserer Unternehmenshistorie”

Solvium Capital hat die Vermögensanlage Wechselkoffer Euro Select 5 vorzeitig geschlossen und auch das Angebot Wechselkoffer Euro Select 6 steht kurz vor Schließung. Das Nachfolgeangebot und ein weiteres Konzept sollen in den nächsten Wochen folgen.

mehr ...

Recht

Rente unter Palmen – das müssen Sie wissen

Immer mehr Ruheständler entscheiden sich dafür, ihren Lebensabend jenseits der deutschen Grenzen zu genießen. Was zu beachten ist, damit man im Ruhestandsparadies auch auf die Rente aus Deutschland zugreifen kann.

mehr ...