22. Oktober 2014, 09:14
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Konzeptberatung: Neue Wege im Pflegevertrieb

Erweitert man den Blick auf die finanziellen Folgen von Pflege, die diese für die Angehörigen des Betroffenen mit sich bringen kann, wird Pflegevorsorge auch zum Schutz des Einkommens und Vermögens des eigenen Partners, der eigenen Kinder und deren Partner.

Denn jeder von ihnen kann zum Unterhalt des Betroffenen und zur Schließung seiner finanziellen Pflegelücke herangezogen werden. So bestimmt es das Gesetz. Dabei zeigt sich dann auch, dass der Spruch “Kinder haften für ihre Eltern!” keine Werbeaussage ist, sondern juristische Realität.  

Auf das Tun kommt es an

Diese Aspekte zeigen, dass Pflegevorsorge damit zum Kern einer umfassenden Risikovorsorge für den unmittelbar Betroffenen und für die ganze Familie wird. Sie ist damit eine Angelegenheit des gesamten Familienverbands, auf den der Fokus in der Konzeptberatung gerichtet ist.

Pflege wird dabei vom Vermittler wie von den Betroffenen als natürliche Phase im “Lebenslauf” einer stark alternden Gesellschaft wahrgenommen und verliert als Gestaltungsaufgabe ihren Schrecken. Und der Makler wird Berater und Vertrauensperson für die gesamte Familie.

Ein Berater, der im Sinne einer solchen Konzeptberatung aktiv auf seine Kunden zugeht, hat damit gute Chancen für die Ausweitung seines Geschäfts auch in alle angrenzenden Produktbereiche hinein.

Der Autor Athanasios Almbanis ist im Maklermanagement der DFV Deutsche Familienversicherung AG tätig, deren Kerngeschäft im Bereich der Pflegevorsorge liegt.

Foto: DFV / Shutterstock

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