Telematik-Tarife: Vorbehalte bei US-Verbrauchern schwinden

Die Akzeptanz von Telematik-Tarifen in der Kfz-Versicherung, die dem Grundsatz „Wie man fährt, so zahlt man“ folgen, ist bei US-Verbrauchern im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Ob die deutschen Autofahrer dem Beispiel nacheifern werden, ist nicht sicher. Erste Zahlen deuten aber darauf hin.

Konsumenten haben laut einer aktuellen Umfrage weniger Bedenken, ihre persönlichen Fahrdaten zu teilen.

Laut einer aktuellen Studie der US-Unternehmensberatung LexisNexis unter amerikanischen Verbrauchern stehen bei der Entscheidung für einen Telematik-Tarif Prämieneinsparungen an erster Stelle. Allerdings spiele das Kriterium „höhere Fahrsicherheit“ eine immer größere Rolle bei den Kunden, erklären die LexisNexis-Berater.

Sicherheitsaspekte wichtiger

So hat das Interesse von Eltern an der Fahrweise ihrer Kinder im Vergleich zu 2013 um sechs Prozent zugenommen: 45 Prozent der Befragten würden die „pay-as-you-drive“-Technologie nutzen, um Fahrinformationen über weitere Personen ihres Haushalts zu erhalten.

Zudem hat unter den Befragten die Relevanz von Sicherheits-Features wie beispielsweise der Notfallpannenhilfe oder eines Trackings bei gestohlenen Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr zugenommen.

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Vertrauen in die Telematik-Technologie

Im Rahmen der Studie wurde ebenfalls ermittelt, dass US-Konsumenten zunehmend weniger Bedenken haben, ihre persönlichen Fahrdaten mit anderen Parteien zu teilen.

„Unsere Studie hat festgestellt, dass die klassischen Vorbehalte gegen Telematik schwinden“, konstatiert Ash Hassib, Senior Vice President von LexisNexis. Dazu gehöre beispielsweise die Angst der Verbraucher, dass Versicherungsunternehmen Einsicht in ihre persönlichen Daten erhalten.

„Diese Verschiebung zeigt uns“, fährt Hassib fort, „dass die Verbraucher immer mehr Vertrauen in die Telematik-Technologie haben und eher bereit sind, diese anzunehmen.“

Seite zwei: Telematik steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen

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