15. Mai 2015, 11:09
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Differierende Vorsorgebedarfe erfordern gute BU-Alternativlösungen

Das Thema Berufsunfähigkeit (BU) ist in unserer Gesellschaft seit Jahren brandaktuell. Doch nicht alle Verbraucher können sich die hochwertigen BU-Produkte leisten. In diesen Fällen wird häufig eine Entscheidung gegen klassische BU-Policen getroffen und dabei die Tatsache ausgeklammert, dass es Alternativen gibt, die ebenfalls einen effizienten Schutz leisten können.

Die Wald-Kolumne

Berufsunfähigkeit

“Die Möglichkeiten gezielter Vorsorgemaßnahmen für den Fall einer Berufsunfähigkeit sind vorhanden und sollten im Rahmen einer ganzheitlichen Beratung bei Bedarf dringend angesprochen werden.”

Es mag überraschen, doch Hauptursache für die plötzlich eintretende Berufsunfähigkeit sind psychische Erkrankungen. Zweithäufigster Grund für den Eintritt in die Frührente sind Erkrankungen am Skelett, den Muskeln und dem Bindegewebe.

Erst danach rangieren Unfälle auf Platz drei und Herz-Kreislauferkrankungen auf Platz vier der Ursachenskala. Die Psyche ist in unserer Gesellschaft also zur Hauptursache für das Krankheitsbild bei Berufsunfähigkeit geworden – ein Grund für jeden Einzelnen, das vorzeitige Aus im Beruf frühzeitig abzusichern.

Klassische BU-Policen für den Rundumschutz – Alternativlösungen für gezielte Vorsorge

Die Auswahl an Policen mit hervorragenden Leistungs- und Qualitätskriterien ist im Berufsunfähigkeitssegment zwar groß, dennoch kommen diese hochwertigen Produkte für viele Verbraucher nicht in Frage, beispielsweise aus Gründen gesundheitlicher Vorerkrankungen oder der Unversicherbarkeit bestimmter Berufsgruppen.

Seite zwei: Multiple Alternativlösungen

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1 Kommentar

  1. Problematik erkannt, aber falsche Lösung

    Löblich, dass die immer stärkere Differenzierung nach Berufsgruppen als Problem erkannt wurde.

    Aber bei den Lösungsmöglichkeiten irrt der Autor Dr. Matthias Wald. Die Frage, die es zu stellen gilt, lautet: “Haben nicht alle Verbraucher ein Recht auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)?”

    Durch die immer stärkere Differenzierung nach Berufsgruppen wird der BU-Schutz ausgerechnet für kaufmännische und akademische Berufe (Berufsgruppen A und A+) – bei steigendem Leistungsumfang – immer billiger während der BU-Schutz ausgerechnet für diejenigen unbezahlbar wird, die ihn am nötigsten brauchen. Für Berufe mit höherem Risiko wie Maler oder Berufskraftfahrer (Berufsgruppen C und D) sind die Prämien in den letzten Jahren zum Teil deutlich gestiegen.

    Aber die Versicherer machen sich Lösung des Problems mal wieder zu einfach:

    Ein eingeschränkter Versicherungsschutz für die Berufsgruppen C und D in Form von Erwerbsunfähigkeitsversicherungen oder Grundfähigkeitspolicen ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Besser wäre es, die Lebensversicherer würden die (überflüssige) Vielfalt der Berufsgruppen reduzieren, sodass Akademiker in den Berufsgruppen A und A+ mit einer höheren Prämie die Handwerker in den unteren Berufsgruppen beitragsmäßig entlasten. Aber hier fehlt sowohl die Einigkeit der Versicherer untereinander als auch der Mut zur Durchsetzung. Wie immer geht man den Weg des geringsten Widerstandes – zu Lasten der Versicherungsnehmer und damit auch auf Kosten der Glaubwürdigkeit der Versicherer.

    Wann begreift die Branche endlich, was Verbraucherfreundlichkeit und Transparenz bedeuten? Lieber sägt man an dem Ast auf dem man(n) sitzt…

    Marcus Dippold
    http://www.pkv-wiki.com

    Kommentar von Marcus Dippold — 18. Mai 2015 @ 14:18

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