1. April 2015, 14:29
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Germanwings-Absturz: Versicherer sagen schnelle und faire Regulierung zu

Nach der Germanwings-Katastrophe hat das Versicherungskonsortium unter Führung der Allianz eine umfassende, faire und schnelle Bearbeitung der Schäden zugesagt.

Allianz in Germanwings-Absturz: Versicherer sagen schnelle und faire Regulierung zu

Diese “erste, vorläufige Reserve” umfasse laut Angaben der Allianz sowohl Entschädigungszahlungen an die Angehörigen der Passagiere als auch den Versicherungswert des Flugzeugs.

“Dabei wird eine enge Abstimmung mit den Angehörigen der Passagiere sowie deren Vertretern erfolgen”, erklärte der Allianz-Industrieversicherer AGCS am Mittwoch in München.

Jeder Schadenersatzanspruch werde individuell geprüft. Angesichts der schwierigen Umstände werde die Bewertung jedes Einzelfalls allerdings einige Zeit in Anspruch nehmen.

300 Millionen Dollar zurückgestellt

Zugleich bestätigte AGCS, dass ein vorläufiger Betrag von rund 300 Millionen Dollar (rund 279 Mio Euro) zurückgestellt worden sei, um alle Ansprüche und Kosten zu decken, die sich aus den Luftfahrtversicherungen ergeben.

Diese “erste, vorläufige Reserve” umfasse sowohl Entschädigungszahlungen an die Angehörigen der Passagiere als auch den Versicherungswert des Flugzeugs. Außerdem sei die Reserve für weitere Kosten etwa für Sicherungsmaßnahmen und Untersuchungen am Absturzort, für die rechtliche Unterstützung und Betreuung der Angehörigen vorgesehen.

Beim Absturz des Airbus A320 der Lufthansa-Tochter Germanwings in Südfrankreich waren am 24. März 150 Menschen ums Leben gekommen. Der 27 Jahre alte Copilot wird verdächtigt, seinen Kollegen aus dem Cockpit ausgesperrt und die Maschine mit Absicht in die Katastrophe gesteuert zu haben.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Google: Die gefragtesten Versicherungsprodukte im ersten Quartal

Deutschen Verbrauchern stehen hunderte Versicherungsprodukte zur Verfügung um die perfekte Absicherung  für sich selbst zusammenzustellen. Welche dieser Produkte aktuell am gefragtesten sind, hat das Online-Marketingunternehmen Mediaworx untersucht.

mehr ...

Immobilien

Scheidung und Hausverkauf: Finanzielle Verluste vermeiden

Lassen sich Paare mit Immobilieneigentum scheiden, stehen sie vor der Frage, was mit dem Haus oder der Wohnung geschieht. Der Immobiliendienstleister McMakler gibt Tipps, welche Schritte Paare unternehmen sollten, um finanzielle Verluste zu vermeiden und zu einer sinnvollen Lösung zu kommen.

mehr ...

Investmentfonds

Die Volatilität ist zurück

Mit der Verunsicherung der Anleger bleibt auch die Volatilität an den Märkten. Doch Auslöser für die Schwankungen ist nicht allein Unsicherheit. Die Volatilität bleibt, aber das ist nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen und Anleger können sich zudem schützen.

mehr ...

Berater

Deutsche Bank: IT-Vorstand Kim Hammonds tritt zurück

Der Vorstandsumbau bei der Deutschen Bank geht weiter: Nach nur gut eineinhalb Jahren in der Topetage verlässt IT-Vorstand Kim Hammonds das größte deutsche Geldhaus, wie das Institut am Mittwochabend in Frankfurt mitteilte.

mehr ...

Sachwertanlagen

Umbau von Aktionärsstruktur und Aufsichtsrat abgeschlossen

Die Lloyd Fonds AG teilt mit, dass die im März angekündigten Änderungen in ihrer Aktionärsstruktur nun umgesetzt und die üblichen Vorbehalte aufgehoben wurden. Zudem wurde der Aufsichtsrat mehrheitlich neu besetzt.

mehr ...

Recht

Immobilienkauf: Notartermin platzt – kein Schadensersatz

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit seinem Urteil vom 13. Oktober 2017 – AZ.: V ZR 11/17 – die Haftung eines potenziellen Verkäufers einer Eigentumswohnung bei einem geplatzten Notartermin nur in Ausnahmefällen bejaht.

Gastbeitrag von Oliver Renner, Rechtsanwälte Wüterich Breucker

mehr ...