16. Februar 2015, 14:48
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Zwei Irrtümer über Googles Einstieg in den Versicherungsverkauf

Zu Beginn des neuen Jahres geriet der Versicherungsmarkt bereits ordentlich ins Schwitzen. Pressemeldungen verkündeten ab diesem Jahr Googles Einstieg in den Verkauf von Kfz-Policen: In den USA. Vielleicht.

Die Pradetto-Kolumne

Google Deutschland

“Googles Versicherungsambitionen haben schon jetzt mehr Aufmerksamkeit in unserer Branche hervorgerufen als real existierende Herausforderungen. Dies sollte uns allerdings nicht beruhigen.”

An dieser Stelle soll der ersten Unruhe etwas Wind aus den Segeln genommen werden. Allerdings werden Vermittler sich mittelfristig auf veränderte Rahmenbedingungen vorbereiten müssen.

1. Google Compare startet bald in Deutschland

Auch wenn Google seine Plattform Compare schon seit einiger Zeit erfolgreich in Großbritannien betreibt, so bleibt Deutschland erst einmal verschont. In Großbritannien konnte Google eine fertige Plattform aufkaufen und mit der Übernahme Erfahrung sammlen. Die Landessprache war auch recht nützlich.

In Deutschland verfügt Google weder über die nötige Vergleichstechnologie noch über die Einkaufskontakte zu den Versicherern. Das kann man natürlich alles kaufen oder selbst aufbauen, doch dies birgt Risiken.

Ein Aufbau kostet Geld und Zeit. Beides investiert man zuerst dort wo es sich lohnt. Der amerikanische Markt ist vier Mal größer. Ein investierter Dollar kann also vier mal schneller verdient werden.

Deswegen wird Google erst dann mit dem neuen Angebot nach Deutschland expandieren, wenn der Einstieg in den USA erfolgreich war und sich gerechnet hat. In 2015 passiert seitens Google in Deutschland mit hoher Wahrscheinlichkeit (noch) nichts.

Seite zwei: 2. Erster Einstiegsversuch war ein Fehlschlag

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