4. Juni 2015, 16:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Cyber-Policen: Doppelt hält nicht besser

Die Berichterstattungen über Cybercrime, wie Phishing und gehackte Mailkonten, häufen sich in den Medien. Einige Versicherer bieten inzwischen sogenannte Cyber-Policen an, die vor finanziellen Einbußen durch Internetkriminalität schützen sollen. Allerdings gilt es bei der Policenauswahl einiges zu beachten.

Internetversicherungen

Der Versicherte sollte überprüfen, welche Risiken durch bereits abgeschlossene Versicherungen abgedeckt sind.

In der aktuellen Ausgabe der Verbraucherzeitschrift “Ökotest” wurden 13 Tarife untersucht, die aktuell am Markt angeboten werden.

Die Verbraucherschützer monieren insbesondere, dass Internetversicherungen oftmals keine wirkliche Zusatzleistung bieten. Denn auch hochwertige, klassische Versicherungen wie die private Haftpflicht- und Hausratpolice sowie die Rechtschutzversicherung helfen bei Cyberkriminalität weiter. Insofern sollten Interessierte erst einmal überprüfen, welche Risiken durch bereits abgeschlossene Versicherungen abgedeckt sind.

Den Mehrwert im Auge

Den Testern zufolge bietet keine der getesteten Versicherungen einen Vollschutz gegen Internetbedrohungen. Auch vor Unterlassungsklagen sogenannter “Abmahnanwälte” schützten die Cyber-Policen nicht – im Gegensatz zur Rechtschutzversicherung.

Bieten die Internetversicherungen Leistungen an, die über die klassischen Versicherungen hinausgehen, sollten diese genau überprüft werden, raten die Tester.

Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bescheinigt Ökotest der R+V Internetschutz-Police und dem FinanzSchutz der Cosmos Direkt. Diese Tarife beschränkten sich auf die Erstattung von Vermögensschäden durch Internetkriminalität und seien daher verbraucherfreundlicher. (nl)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Finaler Schlag: Allianz setzt sich endgültig gegen die Verbraucherzentrale Hamburg durch

Der Versicherer Allianz hat einen jahrelangen Rechtsstreit gegen die Verbraucherzentrale (VZ) Hamburg endgültig gewonnen. Es ging um die Frage, ob die Onlinewerbung für die Rentenversicherung „Indexselect“ irreführend ist. Die gerichtliche Auseinandersetzung sei beendet, bestätigten Vertreter beider Seiten auf Anfrage von boerse-online.de, dem Online-Portal des Münchener Finanzen Verlages.

mehr ...

Immobilien

Berlin – Büroentwicklungen jenseits der Komfortzone

Am 18. März wurden auf dem Start-up-Portal gründerszene.de gleich zwei Nachrichten veröffentlicht, die aufhorchen lassen. Was dies mit der Wohnsituation zu tun hat. Ein Kommentar von Joshua Abadayev, Geschäftsführer Atrium Development Group.

mehr ...

Investmentfonds

China: Wirtschaft wächst langsamer, Aktienauswahl ist Trumpf

Das Wirtschaftswachstum in China ist im zweiten Quartal 2019 auf 6,2 Prozent gefallen, den niedrigsten Wert seit beinahe dreißig Jahren. Die Regierung versucht, mit zahlreichen stimulierenden Maßnahmen einer weiteren Abschwächung zuvorzukommen – insbesondere angesichts des Handelskonflikts mit den USA. Aber auch in diesem schwierigen Umfeld bieten sich am chinesischen Aktienmarkt einige interessante Anlagechancen.

mehr ...

Berater

Potenzial für Car-Sharing noch nicht ausgeschöpft

Aktuell nutzt fast ein Viertel der Großstädter aktiv Sharing-Angebote für die individuelle Mobilität: 24,6 Prozent von Ihnen gaben in einer aktuellen Befragung von BDO an, in der vergangenen Woche auf entsprechende Autos (13,1 %), Fahrräder (9,9 %) und E-Roller (9,9 %) zurückgegriffen zu haben.

mehr ...

Sachwertanlagen

Bundesregierung plant Verbot von Blind-Pool-Vermögensanlagen

Das Finanz- und das Justiz-/Verbraucherschutzministerium haben ein „Maßnahmenpaket“ vorgestellt, mit dem Emissionen nach dem Vermögensanlagengesetz weiter eingeschränkt und zum großen Teil verboten werden sollen.

mehr ...

Recht

Fliegende Dachziegel – Gebäudeeigentümer musste für Sturmschäden haften

Eigentümer einer Immobilie müssen ihr Objekt so absichern, dass es auch erhebliche Sturmstärken aushalten kann, ohne gleich die Allgemeinheit zu gefährden. Wenn sich bei einem Sturm bis zur Stärke 13 Dachziegel lösen und auf die Straße fallen, dann spricht zumindest der Anscheinsbeweis für einen mangelhaften Unterhalt des Gebäudes.

mehr ...