Lebensversicherungen: Kein Storno ohne Beratung

Kein Policeninhaber einer Lebensversicherung sollte seinen Vertrag ungeprüft vorzeitig kündigen. Versicherte gehen damit ein hohes Risiko ein, Geld zu verlieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von Partner in Life (PiL).

Dean Goff: „Grundsätzlich sollten Lebensversicherungen, die vor 2005 abgeschlossen wurden, niemals ohne fachmännische Unterstützung gekündigt werden“.

Einer aktuellen Bafin-Statistik zufolge haben Versicherungsnehmer 2013 2,6 Millionen Lebens- und Rentenversicherungsverträge gekündigt beziehungsweise beitragsfrei gestellt.

Damit gehen die Verbraucher ein hohes Risiko ein findet Dean Goff, Vorstand von Partner in Life: „Diese Zahlen zugrunde gelegt, sind im Jahr 2013 rund 710.000 Verträge gekündigt oder beitragsfrei gestellt worden, die als wertvoll einzustufen waren“.

Dies entspreche einer Versicherungssumme von mehr als 17 Milliarden Euro. Für die Versicherten wäre es laut Goff vorteilhafter gewesen, die Verträge zu erhalten oder zu verkaufen.

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Die Policeninhaber liessen sich von den negativen Meldungen verunsichern und seien sich nicht bewusst, dass sie „einen leistungsstarken und sich stabil entwickelnden Baustein für ihre Altersvorsorge im Schrank haben“.

Kündigung nur im Notfall

Grundsätzlich sollten Lebensversicherungspolicen, die vor 2005 abgeschlossen wurden, niemals ohne fachmännische Unterstützung gekündigt werden. Eine Verzinsung, wie sie damals noch garantiert worden sei, sei bei vergleichbarer Sicherheit derzeit am Kapitalmarkt nicht mehr zu haben.

Kunden mit dringendem Geldbedarf sollten sich Goff zufolge lieber an den Zweitmarkt wenden, um einen höheren Verkaufspreis zu erzielen als der vom Versicherer ausgezahlte Betrag. (nl)

Foto: Partner in Life

 

 

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