6. Mai 2015, 13:06
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Allianz: Diekmann hat Hoffnung für Pimco

Aufsichtsrat und Aktionäre der Allianz haben dem langjährigen Vorstandschef Michael Diekmann an seinem letzten Arbeitstag ein glänzendes Abschlusszeugnis ausgestellt. Der Belobigte machte seinem Nachfolger Oliver Bäte Mut, indem er eine verbesserte Lage bei der kriselnden US-Fondstochter Pimco konstatierte.

Allianz: Diekmann hat Hoffnung für Pimco

Ein Sprecher der Fondsgesellschaft Union Investment bescheinigte Michael Diekmann (Archiv-Foto) eine außerordentliche Leistung und nannte ihn einen “Garanten für Verlässlichkeit”.

Diekmanns Bilanz nach zwölf Jahren an der Spitze sei hervorragend, sagte Aufsichtsratschef Helmut Perlet am Mittwoch bei der Hauptversammlung in München. “Sie übergeben dieses Unternehmen in einer ausgezeichneten Verfassung.”

Viel Lob für Diekmann: “Garant für Verlässlichkeit”

Ein Sprecher der Fondsgesellschaft Union Investment bescheinigte Diekmann eine außerordentliche Leistung und nannte ihn einen “Garanten für Verlässlichkeit”. Am Donnerstag übernimmt Nachfolger Oliver Bäte die Führung des größten Versicherungskonzerns Europas. Die Allianz hatte den Führungswechsel bereits im vergangenen Jahr angekündigt.

Unter Diekmann hatte sich die Allianz unter anderem von der glücklosen Tochter Dresdner Bank getrennt und die Finanzkrise damit weitgehend unbeschadet überstanden. Auch den Verkauf des verlustreichen Privatkundengeschäfts der US-Tochter Fireman’s Fund brachte Diekmann in seinen letzten Monaten an der Spitze noch unter Dach und Fach.

Bei Pimco sieht Diekmann Licht am Ende des Tunnels

“Es war intensiv, aber es hat immer Spaß gemacht”, sagte Diekmann vor tausenden Aktionären in der Münchner Olympiahalle. Eine der größten Baustellen für seinen Nachfolger Bäte bleibt der US-Vermögensverwalter Pimco, der nach einem Führungswechsel immer noch unter Mittelabflüssen leidet.

Immerhin sieht sein Vorgänger bei Pimco Licht am Ende des Tunnels: “Erfreulicherweise sind die Mittelabflüsse seit Jahresbeginn Monat für Monat weniger geworden.” Es scheine, so Diekmann, “dass wir die Auswirkungen des Führungswechsels damit hinter uns gelassen haben”. Dies mache ihn zuversichtlich, dass sich die verwalteten Kapitalanlagen im Jahr 2015 stabilisierten.

Seite zwei: Allianz hat bei Pimco eine neue Führungsmannschaft installiert

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...

Immobilien

Patrizia weiter auf Einkaufstour in Europa

Der Immobilienkonzern Patrizia hat für rund 65 Millionen Euro ein Logistikportfolio mit zwei Objekten in Veghel in den Niederlanden gekauft. Zudem investiert das Unternehmen in ein Wohnungsbau-Projekt in Schweden.

mehr ...

Investmentfonds

Brexit und Corona: Märkte in USA, Europa und UK mit unterschiedlichen Vorzeichen

Chris Iggo, CIO Core Investments, richtet seinen Blick auf die Märkte und sieht unterschiedliche Vorzeichen für Amerika, Europa und Großbritannien

mehr ...

Berater

Performance-Marketing als Treiber des Online-Recruiting

Recruiter, die heute noch junge Nachwuchstalente für sich gewinnen wollen, müssen neue Wege gehe. Werbung auf sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram bietet dabei unglaubliche Chancen und kann gleichzeitig zur Kostenreduktion führen. Gastbeitrag von Dawid Przybylski

mehr ...

Sachwertanlagen

US Treuhand bringt neuen US-Publikumsfonds

Die US Treuhand legt mit dem „UST XXV“ einen neuen Fonds für private Investoren auf. Über den Alternativen Investmentfonds (AIF) können sich deutsche Anleger ab einer Anlagesumme von 20.000 US-Dollar an Immobilien in Metropolregionen überwiegend im Südosten der USA beteiligen.

mehr ...

Recht

Klage gegen EY auf 195 Millionen Euro Schadensersatz

Der Insolvenzverwalter der Maple Bank hat die Wirtschaftsprüfer von EY wegen angeblich falscher Beratung bei den umstrittenen “Cum-Ex”-Geschäften zu Lasten der Staatskasse auf 195 Millionen Euro Schadensersatz verklagt.

mehr ...