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23. März 2015, 15:37
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Riester-Verträge klettern auf fast elf Millionen

Zum Jahresende 2014 ist die Zahl der Riester-Versicherungsverträge auf annähernd 10,85 Millionen gestiegen, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berichtet.

Schwark750 in Riester-Verträge klettern auf fast elf Millionen

Peter Schwark, GDV: “Riester-Rente ist weiterhin ein sinnvoller Baustein für die Altersvorsorge.”

Der GDV-Statistik zufolge schlossen die Sparer im Jahr 2014 rund 463.700 neue Riester-Versicherungsverträge ab – das waren fast 2,4 Prozent mehr als 2013. Eine Riester-Rente beziehen mittlerweile 50.000 Riester-Versicherungssparer der “ersten Stunde”.

“Die Riester-Rente ist weiterhin ein sinnvoller Baustein für die Altersvorsorge. Sie lohnt sich gerade für Geringverdiener und Familien mit Kindern”, betont Peter Schwark, Mitglied der GDV-Hauptgeschäftsführung. Schwark sieht allerdings noch Verbesserungsmöglichkeiten. “Damit die Riester-Versicherung ein Erfolg bleibt, müssen unter anderem die seit Jahren unveränderten Fördersätze angehoben werden.”

Staatliche Förderung an Einkommen anpassen

Die Riester-Rente könne die Rentenlücke in der gesetzlichen Altersversorgung nur dann schließen, wenn die staatliche Förderung an die seit 2002 deutlich gestiegenen Einkommen angepasst würden.

Dass Riester funktioniere, zeigten erste Daten zu Riester-Rentnern: Zwölf Jahre nach Einführung der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge erhielten gut 50.000 Sparer eine Rente aus einer Riester-Rentenversicherung – 2013 waren es knapp 31.000.

ITA: Bis zu 5,77 Prozent Rendite pro Jahr

Trotz dieser vergleichsweise kurzen Ansparzeit könne sich das Ergebnis der Sparbemühungen sehen lassen: Das unabhängige Institut für Transparenz (ITA) analysierte jüngst Riester-Renten der “ersten Generation”. Das Fazit der Tester fiel überwiegend positiv aus. Selbst ein Single ohne Kind erzielte danach über zwölf Jahre eine durchschnittliche Rendite auf den Eigenbeitrag von 3,99 Prozent, mit Kind erreicht der Wert sogar 5,77 Prozent – eine mögliche zusätzliche Steuerersparnis nicht eingerechnet.

Am besten hätten im Vergleichsfeld die Riester-Produkte der Lebensversicherer ab. Riester-Fonds mussten hingegen in der Finanzkrise starke Wertverluste hinnehmen, die sie in den Folgejahren bis Anfang 2014 nicht mehr aufholen konnten. (fm)

Foto: GDV

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1 Kommentar

  1. “Riester-Fonds mussten hingegen in der Finanzkrise starke Wertverluste hinnehmen, die sie in den Folgejahren bis Anfang 2014 nicht mehr aufholen konnten.”

    Das ist richtig, doch heute, in Zeiten von einem 1,25 prozentigen Leitzins, wohl langfristig gesehen eindeutig die bessere Wahl.

    Kommentar von Mann von Riester — 26. März 2015 @ 13:08

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