8. Juli 2015, 08:51
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Umfrage: Viele besorgt wegen Aussicht auf Ruhestand

Viele Menschen in Deutschland blicken mit Sorgen auf den Ruhestand – aber wenn es so weit ist, finden es deutlich weniger wirklich so schlimm wie erwartet. Das geht aus einer neuen Studie im Auftrag des Versicherungskonzerns Axa hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorlag.

Umfrage: Viele besorgt wegen Aussicht auf Ruhestand

Rund 44 Prozent der Befragten glauben, dass ihr erwarteten Einkünfte aus staatlicher, privater und betrieblicher Rente nicht ausreichen werden.

39 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland erwarten demnach eine niedrigere Lebensqualität im Alter und nur 9 Prozent eine höhere. 52 Prozent erwarten gar keine Änderung.

Bei den Ruheständlern selbst herrscht vielfach eine andere Sicht: Ein Fünftel von ihnen berichtet von einer verbesserten Lebensqualität, nur ein Viertel von einer gesunkenen – und 56 Prozent sagen, die Lebensqualität sei gleich geblieben.

Während eine Mehrheit von rund 57 Prozent die erwarteten Einkünfte aus staatlicher, privater und betrieblicher Rente für ausreichend hält, meinen rund 44 Prozent, das Renteneinkommen reiche nicht.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Die Ansicht der aktuellen Rentner ist nachvollziehbar, da diese aus einer anderen Generation stammen. Sie sind das Sparen noch gewohnt und lernten den Umgang mit Geld fast zwangsläufig, da es in deren Jugend kaum eins gab. Die kommenden Renter-Generationen werden diesen Luxus nicht mehr genießen können, sollten sie nicht privat vorgesorgt haben. Der Demographische Wandel ist noch nicht so spürbar, was sich jedoch erheblich ändern wird. Wichtig ist die Vorsorge auf jeden Fall, beginnend mit dem Vermögensaufbau bis hin zum Vermögensschutz, z.B. bei Berufsunfähigkeit und um Pflegefall. Lösungen gibt es für jeden.

    Kommentar von Ralf Finke — 9. Juli 2015 @ 11:01

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