Zusatzversicherungen: Aus dem Schatten getreten

Das Geschäft mit Zusatzversicherungen hat sich zuletzt besser entwickelt als der Vertrieb von Krankenvollversicherungen – vor allem die geförderte Pflegeabsicherung hat dazu beigetragen.

Christian Hildenbrand, Towers Watson: „Das Neugeschäft ist weiterhin auf einem
gutem Niveau.“

Jeder fünfte Euro, den die privaten Krankenversicherer (PKV) in Deutschland im Jahr 2013 einnahmen, stammte aus dem Verkauf von Zusatzversicherungen (20,6 Prozent).

Zwar verkörpert die Krankheitsvollversicherung mit einen Anteil von 71,7 Prozent nach wie vor die Cash-Cow der Branche, doch das Krankenzusatzgeschäft tritt zunehmend selbstbewusst aus dem schmaler werdenden Schatten des großen Umsatzbringers hervor.

Stabile Entwicklung des Segments

Zwar ließ das Neugeschäft 2013 im Bereich Krankenzusatzversicherungen etwas nach, es entwickelte sich aber immer noch besser als das Neugeschäft mit den Volltarifen.

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Christian Hildenbrand, Experte von der Unternehmensberatung Towers Watson, führt die stabile Entwicklung des Segments vor allem auf einen Faktor zurück: „Aufgrund des starken Neugeschäfts in der Zusatzversicherung in den zurückliegenden Jahren war bereits 2013 ein leichter Rückgang zu beobachten. Gestützt wurde das Neugeschäft aber noch durch die geförderte Pflegeversicherung – den Pflege-Bahr.“

Zusätzliche private Pflegeabsicherung unerlässlich

Auf diese wichtige Stütze möchte auch Udo Drexler, Geschäftsführer der CMS Consal MaklerService GmbH, nicht verzichten. Sein Unternehmen vertreibt unter anderem Pflege-Bahr-Tarife der Consal-Töchter Bayerische Beamtenkrankenkasse und Union Krankenversicherung.

Seite zwei: Gemischtes Bild des Marktes

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